Meinung des Tages: Auch im Netz aufs Bauchgefühl hören

Meinung des Tages: Auch im Netz aufs Bauchgefühl hören

Bei einem schlechten Gefühl, sollte man den Kauf lieber lassen, meint HARKE-Redakteur Jörn Graue. Foto: stock.adobe.com

Ein gesundes Maß an Wachsamkeit ist auch im Internet immer geboten. Da mögen virtuelle Welten mit all ihren unterschiedlichen Verheißungen noch so verlockend sein. Gerade bei Kaufangeboten, die auf den ersten Klick unschlagbar günstig erscheinen, ist Misstrauen angebracht.

Selbstredend muss es sich dabei nicht um einen „Fakeshop“ und um einen Betrugsversuch handeln. Mit wenigen Klicks lässt sich meistens schnell feststellen, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt oder ob Zweifel berechtigt sind. Die Polizei empfiehlt unter anderem, das Impressum eines Online-Shops auf Vollständigkeit zu überprüfen oder nach möglichen Warnmeldungen von anderen Nutzern im Netz Ausschau zu halten.

Bei einem schlechten Gefühl lasse ich den Kauf sausen

Darüber hinaus ist es immer ratsam, auf das eigene Bauchgefühl zu hören, sprich: Wenn ich irgendwie ein schlechtes Gefühl habe, dann lasse ich einen potenziellen Kauf sausen und schon gar nicht überweise ich irgendwohin Geld.

Bei verdächtigen Anrufen einfach auflegen

Das ist in der realen Welt ja an sich auch nicht anders: Ist mir etwas oder jemand suspekt, dann nehme ich davon Abstand. So rät die Polizei beispielsweise bei verdächtigen Anrufen, seien es sogenannte Schockanrufe oder Kontaktaufnahmen von angeblichen Polizisten, das Gespräch sofort zu beenden und aufzulegen. Anrufer mit einem seriösen Gesprächsanliegen haben dafür sicherlich Verständnis.

Ein wacher Blick macht es Betrügern schwer

Im Netz habe ich in der Regel keinen Gesprächspartner, sondern „betrete“ den virtuellen Raum allein via Computer, Tablet oder Smartphone. Ein eigener wacher und kritischer Blick sollte auch hier immer dazugehören, um es immer gewiefteren Betrügern möglichst schwer zu machen.