Gut getarnt: Auch so kann ein Fako aussehen. Foto: Anna Berdink/AdobeStock

Gut getarnt: Auch so kann ein Fako aussehen. Foto: Anna Berdink/AdobeStock

Landkreis 30.05.2021 Von Nikias Schmidetzki

Meinung des Tages: Die Erzählung von Fako und Coko

Triste Zeiten für Freundinnen und Freunde traditioneller Veranstaltungen wie Schützenfest, Scheibenschießen, Scheibenfest und Schützenschießen – oder so. Fällt alles aus. Wieder mal. Ist einigen ziemlich egal. Andere wissen gar nicht so recht, wie sie damit umgehen sollen, drohen Entzugserscheinungen zu bekommen und feiern einfach allein – oder eben nur mit so wenigen Mitmenschen, wie tagesaktuell zugelassen.

Und ein offenbar immer wieder gern gesehener Gast ist Fako. Da fehlt kein „l“, weil Hits des österreichischen Sängers zur Feier gehören. Der schreibt sich schließlich Falco und hieß eigentlich Johann Hölzel. Was genau sich hinter Fako verbirgt – und spätestens jetzt oute ich mich als absolute Null im Bereich des praktizierenden Spirituismus – musste ich auch erst herausfinden. In Zeiten gängiger Abkürzungen war mir diese noch nicht geläufig: Fako steht für „Fanta-Korn“.

Diese Mischung erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, besteht aus exakt zwei Zutaten, die – einer Anleitung aus dem Internet (ja, da gibt es wirklich alles) folgend – variabel gemischt werden dürfen. So sind in einem Rezept als Kornmenge zwei bis zwölf Zentiliter aufgeführt. Ebenso steht dort, dass es auch jede andere Orangenlimonade tut.

Wieder was gelernt. Toll. Und ich kann mir jetzt sogar selbstständig herleiten, was sich dann wohl hinter Coko verbirgt. Der ist nämlich gut mit Fako befreundet.

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Erstellt:
30. Mai 2021, 13:31 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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