Hier soll in Zusammenarbeit zwischen TuS Steyerberg und Rotary-Club Stolzenau ein Beachvolleyballplatz entstehen. Foto: Graue

Hier soll in Zusammenarbeit zwischen TuS Steyerberg und Rotary-Club Stolzenau ein Beachvolleyballplatz entstehen. Foto: Graue

Steyerberg 12.08.2021 Von Jörn Graue

Meinung des Tages: Gemeinsam etwas auf die Beine stellen

Optisch macht der Steyerberger Tennisplatz zwischen Waldstadion und Reithalle schon seit geraumer Zeit einen wenig einladenden Eindruck. Dass der TuS und der Rotary-Club Stolzenau jetzt in enger Kooperation aus der Fläche einen Platz für Beachvolleyball und Beachsoccer machen wollen, ist eine gute Nachricht. Da es im TuS keine Tennissparte gibt und es offenbar auch sonst keine nennenswerte Nachfrage nach dem Sport mit Schlägern und gelblichen Bällen gegeben hat, dürfte die bestehende Anlage nach erfolgter Umgestaltung niemandem fehlen.

Positiv ist auch, dass zwei Vereine eng zusammenarbeiten, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Letztlich braucht es immer Akteure, die Ideen entwickeln und diese dann mit Tatkraft umsetzen. Hierzu gehört freilich auch die finanzielle Komponente.

Mit der Schaffung des Beachvolleyballfeldes schlagen TuS und Rotarier gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Der vorhandene Platz erfährt eine sinnvolle Nachfolgenutzung und macht Außenstehenden im Idealfall Lust auf Beachvolleyball, was wiederum dem Sportverein neue Mitglieder bescheren könnte. Ein weiterer Aspekt: Das Baggern und Pritschen macht Spaß – Sand in den Schuhen oder wahlweise an den nackten Füßen gibt es inklusive.

Sinnvoll ist es, ein kluges Nutzungskonzept für die umgestaltete Anlage zu entwickeln. Dass der TuS hier den sprichwörtlichen Hut aufhat, ist angebracht und legitim. Ziel sollte es allerdings sein, dass möglichst jede und jeder Interessierte das Beachvolleyballfeld nutzen kann, auch unabhängig von den Trainingszeiten der Volleyballsparte. Der Vorschlag von Lothar Kopp als TuS-Vorsitzender, dass immer mindestens ein Vereinsmitglied dabei ist, das auch die Verantwortung trägt, ist zu begrüßen. Wichtig ist, dass möglichst viele Menschen unterschiedlichen Alters in den Genuss der neuen Anlage kommen.

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Erstellt:
12. August 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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