Der Haussperling landete wie im Vorjahr auf Platz eins. Foto: Fotonatur/NABU

Der Haussperling landete wie im Vorjahr auf Platz eins. Foto: Fotonatur/NABU

Landkreis 03.06.2021 Von Holger Lachnit

Meinung des Tages: Gesang im Garten und in der Kirche

Der Haussperling hat wieder einmal das Rennen gemacht: Bei der großen Vogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ des NABU landete er wie im Vorjahr auf Platz eins – durchschnittlich 5,66 Spatzen pro Garten wurden ermittelt. Es folgen Amsel (3,38), Kohlmeise (2,95), Star (2,43) und Blaumeise (2,31).

Was den Vogelexperten aufgefallen ist: Unter den größten Verlierern finden sich mit Mauersegler, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper und Grauschnäpper auffallend viele Fluginsektenjäger. Mit Hausrotschwanz, Mönchsgrasmücke, Zaunkönig, Zilpzalp, Kuckuck, Nachtigall und Klappergrasmücke sind weitere ausschließlich von Insekten lebende Vogelarten dabei. Langfristig deutliche Zunahmen zeigen dagegen einige Vegetarier, darunter Ringeltauben, Stieglitz, Gimpel und Kernbeißer, die besonders häufig in den Gärten jubilierten.

Apropos jubilieren: In den evangelischen Kirchengemeinden in Niedersachsen darf wieder gesungen werden – wenn der Inzidenzwert unter 35 liegt, wie es im Landkreis Nienburg der Fall ist. Auch Bläserensembles und Chöre dürften unter diesen Bedingungen wieder in den Räumen proben, sagte Landeskantorin Majka Wiechelt dem Evangelischen Pressedienst.

Selbstverständlich dürften auch die Gottesdienstbesucher in den Gesang einstimmen, wenn denn das Hygienekonzept eingehalten werde. Das gehe aus den neuen Handlungsempfehlungen für die Konföderation evangelischen Kirchen in Niedersachsen hervor.

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Erstellt:
3. Juni 2021, 07:05 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

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