HARKE-Redakteur Sebastian Stüben fällt im Homeoffice langsam die Decke auf den Kopf. Foto: Jürgen Fälchle - stock.adobe.com

HARKE-Redakteur Sebastian Stüben fällt im Homeoffice langsam die Decke auf den Kopf. Foto: Jürgen Fälchle - stock.adobe.com

Landkreis 22.06.2021 Von Sebastian Stüben

Meinung des Tages: Home-Office? Mag ich, aber ...

Ich mag Home-Office, aber ...! Seit den Herbstferien vergangenen Jahres arbeite ich vom heimischen Schreibtisch aus. Und das hatte viele Vorteile: Ich konnte während der Pandemie auf die Kinder aufpassen, wenn meine Frau zur Arbeit aus dem Haus ging. Ich habe Benzin und Zeit gespart, weil ich nicht jeden Tag 20 Kilometer zur Arbeit und zurückfahren musste. Ich konnte in kleinen Pausen von der Arbeit mal schnell zu Hause etwas erledigen.

Aber: Mir fällt langsam die Decke auf den Kopf. Ich würde meine Kollegen gerne einmal wieder von Angesicht zu Angesicht im Büro treffen und zum Gedankenaustausch einen Kaffee im „Loft“ trinken, unserem Aufenthaltsbereich im HARKE-Hochhaus. Und hin und wieder sind Konferenzen in Präsenz doch lebhafter und gewinnbringender als abgehackte Gruppengespräche im Videochat.

Und dann waren die Kinder auch noch einen Großteil der Zeit im Home-Office – besser: im Home-Schooling. Der Heimunterricht läuft tatsächlich genau so, wie realistische Eltern ihn sich ausmalen – nämlich gar nicht. Zumindest nicht ohne Zwang. Aber so nervenaufreibend die Zeit des Home-Schoolings auch war, jetzt, wo der Präsenzunterricht wieder läuft, ist es im Home-Office besonders am Vormittag noch trostloser.

Ich möchte gerne zurück ins Büro – auch meiner Frau zuliebe, die gerne mal wieder ein bisschen Zeit ohne mich zu Hause verbringen würde. Die Möglichkeit, auch bei Bedarf an den heimischen Schreibtisch zu wechseln, die ist super. Denn ich mag ja Home-Office, aber ...

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Erstellt:
22. Juni 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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