Meinung des Tages: Neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte

Meinung des Tages: Neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte

Den Stadtbusverkehr in Nienburg hat die Firma Transdev unter der Marke Mittelweserbus am 2. August übernommen. Foto: Schwake

Der Nienburger Stadtbus ist eine Erfolgsgeschichte. Am 2. August ist ein neues Kapitel in seiner Geschichte angebrochen.

Ein neues Unternehmen ist im Einsatz und bringt sechs neue Fahrzeuge mit, die nun eine jährliche Distanz von gut 500.000 Kilometern auf den Straßen im Stadtgebiet unterwegs sein werden. Das sind etliche Kilometer.

Dafür ist und muss die Sicherheit für Fahrer und Fahrgäste oberste Priorität haben. In diese sei investiert worden. Es gibt antibakterielle und antivirale Beschichtungen auf allen Kontaktflächen, um alles zu tun, um im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) die Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Zudem haben die Busse moderne Abbiege-Assistenzsysteme, um Unfälle mit im toten Winkel fahrenden oder gehenden Verkehrsteilnehmern möglichst auszuschließen.

Transdev hat sich laut Ausschreibung den Stadtbusverkehr bis 2031 gesichert

Das alles hat der Aufsichtsrat in das Anforderungsprofil für die neuen Hybrid-Busse hineingenommen – und das ist gut so, ist es doch ein sehr wichtiger Baustein für einen guten und sicheren ÖPNV. Das neue Unternehmen am Steuer ist eine Transdev-Tochter, die Transdev Service West GmbH. Deren Busse sind mit diesen Sicherheitsaspekten ausgestattet. Transdev (7400 Mitarbeiter/Jahresumsatz 1,1 Milliarden Euro) hatte die europaweite Ausschreibung im Vorjahr gewonnen und sich so den Stadtverkehr bis 2031 gesichert.

Ein mit Wasserstoff betriebener Bus würde die Erfolgsgeschichte fortsetzen

Mit dem Unternehmen hat die Stadtbusgesellschaft eine Firma verpflichtet, das nachweislich im Landkreis Nienburg gute Arbeit verrichtet. Und: Das Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge umweltschonend unterwegs. Da wäre es dann nur konsequent, wenn Transdev in den nächsten Jahren auch in Nienburg mit Wasserstoff betriebene Busse einsetzen würde. Voraussetzung dafür ist: Es muss die dafür notwendige Infrastruktur geben. Aber: An dieser wird gearbeitet – die Stadtwerke wollen eine Wasserstofftankstelle bauen. Dann würde der Stadtbus seine Erfolgsgeschichte um (noch) ein Kapitel erweitern.