In drei Monaten wird der 20. Bundestag gewählt. Foto: katatonia - stock.adobe.com

In drei Monaten wird der 20. Bundestag gewählt. Foto: katatonia - stock.adobe.com

Landkreis 26.06.2021 Von Sebastian Schwake

Meinung des Tages: Nicht alle sehen Berlin wieder

In drei Monaten wird der 20. Bundestag gewählt. Die allermeisten Parteien haben ihre Kandidaten aufgestellt, gekürt und auf Listenplätzen verteilt. So ist es auch den drei Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Nienburg II-Schaumburg ergangen – mit unterschiedlichen Ergebnissen. Maik Beermann, der 2017 das Direktmandat geholt hat, geht bei der Wahl als Favorit und Titelverteidiger ins Rennen.

Der CDU-Mann ist zum Siegen verdammt. Holt er das Direktmandat nicht, dürfte es mit der Arbeit in Berlin vorbei sein. Zu aussichtslos ist sein Listenplatz 25 – dieser wird nicht ziehen. Das weiß der Abgeordnete. Deswegen ist das Direktmandat sein Ziel.

Dieses Ziel hat auch Marja-Liisa Völlers, für die es 2017 als Nachrückerin nach Berlin ging. Ihr bleibt auch nichts anderes übrig. Holt sie das Direktmandat nicht, ist nach vier Jahren Schluss mit Berlin und statt der Regierungs- wird es die Lehrerin wieder auf die Schulbank verschlagen. Listenplatz 16 wird angesichts der aktuellen Umfragewerte der Sozialdemokraten keinesfalls „ziehen“. Völlers geht als Außenseiterin in die Wahl.

Und dann ist da noch Katja Keul. Die Grünen-Abgeordnete sitzt seit 2009 im Bundestag – und sie wird es höchstwahrscheinlich weiter tun. Ob der Grünen-Höhenflug ausreicht, um das Direktmandat in diesem Wahlkreis zu holen, ist unwahrscheinlich, viel wahrscheinlicher aber ist, dass sie mit Listenplatz sieben weiter in und mit Berlin planen kann.

Zum Artikel

Erstellt:
26. Juni 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.