Jens Beckmeyer, Andreas Voigts und Jörg Niemeyer (von links) stellten den Geschäftsbericht für die Samtgemeinde Mittelwser jetzt im Stolzenauer Rathaus vor. Foto: Reckleben-Meyer

Jens Beckmeyer, Andreas Voigts und Jörg Niemeyer (von links) stellten den Geschäftsbericht für die Samtgemeinde Mittelwser jetzt im Stolzenauer Rathaus vor. Foto: Reckleben-Meyer

Landkreis 23.06.2021 Von Heidi Reckleben-Meyer

Meinung des Tages: Steilvorlage aus der Verwaltung

Die Fußball-Europameisterschaft ist in vollem Gange. Nach jedem Spiel werden Spielzüge analysiert, Leistungen benotet und spekuliert, was gewesen wäre,... wenn Robin Gosens für die Niederländer angetreten, Müller die 13 als Rückennummer behalten oder Ronaldo von Coca Cola aus dem Turnier ausgeschlossen worden wäre.

Das ist in der Politik nicht anders. Hätte, wäre, könnte. Und nicht selten sind die, die am lautesten schreien, wenn etwas nicht optimal läuft, auch diejenigen, die hinterher alles vorher gewusst haben.

Zumindest auf kommunaler Ebene wäre es für die ehrenamtlichen Ratsmitglieder eine gute Basis, wenn sie wüssten, wo die eigene Gemeinde steht, welche Steuerkraft vorhanden ist oder auch, wie viele Menschen Neubürger pro Jahr hinzukommen. Selbst der wohlwollendste Ratskollege, der seit gefühlt 100 Jahren die Geschicke einer Gemeinde mit lenkt, vermag das nicht alles zu beantworten.

Da sind die Frauen und Männer in der Samtgemeinde Mittelweser mit ihren Mitgliedsgemeinden jetzt in einer komfortablen und beneidenswerten Situation: Auf 150 Seiten ist im Geschäftsbericht (siehe auch Seite 18) alles dargestellt, was für nachhaltige und zukunftsfähige Ratsentscheidungen eine Grundlage bieten kann.

Um im Bild des Fußballs zu bleiben: Es wäre wünschenswert, wenn diese Steilvorlage aus beiden Rathäusern auch „Mitspieler“ erreicht, die das Spiel nicht nur interessiert verfolgen, sondern den Ball auch annehmen und was draus machen.

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Erstellt:
23. Juni 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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