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Die Oper „Tristan und Isolde“ ist eine der bedeutendsten Opern von Richard Wagner, die bis heute nichts an Dramatik verloren hat. Foto: T.Behind-Photographics

Die Oper „Tristan und Isolde“ ist eine der bedeutendsten Opern von Richard Wagner, die bis heute nichts an Dramatik verloren hat. Foto: T.Behind-Photographics

Nienburg 15.01.2020 Von Die Harke

Meisterwerk ohne Bühnenbild

Wagners Oper „Tristan und Isolde“ am 9. Februar im Nienburger Theater

Erstmals in seiner Geschichte bringt das Theater für Niedersachsen Richard Wagners Ausnahmeoper „Tristan und Isolde“ auf die Bühne. Am Sonntag, 9. Februar, um 16 Uhr ist die Oper im Theater auf dem Hornwerk in Nienburg zu sehen. Die Philharmonie, neun Solistinnen sowie die Herren des Opernchors des Theater für Niedersachsen setzen diese monumentale Oper wunderbar in Szene. Für alle Interessierten findet um 15.30 Uhr eine Einführung im Theatersaal statt.

Das Nienburger Theaterteam informiert: „Erstmalig im Nienburger Theater kommt die komplette Ausnahmeoper zur Aufführung, und das in voller Länge mit ca. 3,5 Stunden Musik und Theaterspiel. Das verstärkte Hildesheimer Orchester wird auf der Bühne hinter der Spielfläche platziert sein. Grund: der Nienburger Orchestergraben wäre schlichtweg zu klein, und auch das Hildesheimer Bühnenbild insgesamt zu groß und opulent für Nienburg.

Opernchor und Solisten agieren mit gewohnter Spielfreude und werden dabei optisch umrahmt vom großen Klangkörper der Philharmonie. Für Opern-Fans also ein besonderes Erlebnis in jeder Hinsicht, das vermutlich so bald nicht wieder zu erleben sein wird. Zur reinen Spielzeit kommen 2 Pausen, sodass dieser Opernmarathon etwa gegen 20.30 Uhr auf sein Finale zusteuern wird.“

Der Kriegsheld Tristan soll Isolde, die Braut seines Königs Marke, zur Hochzeit nach Cornwall bringen. Doch Isolde liebt Tristan und bittet auf der Überfahrt ihre Vertraute Brangäne, zutiefst gedemütigt, ihnen einen Todestrank zu geben, aber diese reicht stattdessen heimlich einen Liebestrank. Vermeintlich an der Schwelle des Todes, sehen sich Tristan und Isolde in den Taumel einer Liebe versetzt, die keine Grenzen und Konventionen kennt und für deren Unbedingtheit letztlich im Diesseits kein Platz sein kann.

Mit „Tristan und Isolde“ hat Richard Wagner einen der bedeutendsten Meilensteine der Operngeschichte geschrieben, dessen rauschhafte und todessehnsüchtige Darstellung einer Liebe bis heute begeistert und überwältigt. Dem „eigentlichen Glück der Liebe“, „diesem schönsten aller Träume“, wollte er „ein Denkmal setzen“.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse im Stadtkontor, Kirchplatz 4 in Nienburg, Telefon (0 50 21) 8 73 56, Fax (0 50 21) 87 5 83 56, per E-Mail an theaterkasse@nienburg.de sowie im Internet unter www.theater.nienburg.de. Die Theaterkasse hat montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere Termine sind möglich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung.

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Erstellt:
15. Januar 2020, 08:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 11sec

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