Stefan Hüdepohl, Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen, erlässt dem Vereinen die Meldegelder. Foto: HVN

Stefan Hüdepohl, Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen, erlässt dem Vereinen die Meldegelder. Foto: HVN

Landkreis 30.12.2020 Von Die Harke

Meldegelder werden erstattet

Der Handball-Verband Niedersachsen entlastet die Vereine

Der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) erstattet den Mitgliedsvereinen bereits für die Saison 2020/21 gezahlte Meldegelder und übernimmt für sie zum Teil auch Lizenzgebühren, die die Mitglieder hätten begleichen müssen.

Darüber informierten Präsident Stefan Hüdepohl und Geschäftsführer Markus Ernst jetzt die Vertreter der Gliederungen während einer Online-Konferenz. Der Geschäftsführer spricht von Einnahmen in Höhe von 80.000 Euro, auf die der Verband verzichte.

Den Landesligisten und Mannschaften der Landesklassen erstattete der Verband demnach bereits 50 Prozent der gezahlten Meldegelder für die Saison 2020/21. Für die Ober- und Verbandligisten übernimmt der HVN die Gebühren für die Nutzung der Video-Plattform Sportlounge (250 Euro pro Mannschaft). Die Meldegelder für die Spielklassen der Jugend wurden nicht erhoben beziehungsweise bereits zu 100 Prozent zurückerstattet.

Präsident und Geschäftsführer beziehen sich auf einen einstimmigen Beschluss des Präsidiums von Anfang dieses Monats. An den Verbandsabgaben hält der Verband fest. „Auch, um unseren finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern und dem Deutschen Handballbund sowie dem Deutschen Olympischen Sportbund gerecht zu werden“, erklärte Hüdepohl, „vor allem aber, um mittelfristig zusätzliche Vorhaben im Bereich Mitgliederentwicklung platzieren zu können. Die benötigen wir aufgrund der erwarteten Auswirkungen der andauernden Corona-Pandemie auf unseren Sport aktuell nötiger denn je.“

Laut Markus Ernst denke der Verband in diesem Zusammenhang perspektivisch über Projekte nach, die zu Bonuszahlungen an die Vereine führen könnten. Gespräche über Details stehen laut Ernst noch aus.

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Erstellt:
30. Dezember 2020, 13:09 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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