Pretoria 06.02.2020 Von Deutsche Presse-Agentur

Merkel fordert Konsequenzen in Thüringen: Rückgängig machen

Kanzlerin Angela Merkel hat die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten mit AfD-Stimmen als „unverzeihlich“ kritisiert. Das Ergebnis dieses Vorgangs müsse rückgängig gemacht werden, sagte Merkel bei einem Besuch in Südafrika und stellte sich damit indirekt hinter Neuwahl-Forderungen. Sie nannte die Wahl einen „einzigartigen Vorgang“. Merkel betonte: „Es war ein schlechter Tag für die Demokratie. Es war ein Tag, der mit den Werten und Überzeugungen der CDU gebrochen hat.“

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6. Februar 2020, 11:15 Uhr
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Dieter Bückmann 07.02.202008:07 Uhr

Ob man das gut findet oder nicht spielt hier keine Rolle. Die hier in Deutschland so " hochgelobte" Demokratie scheint gerade mit den Füssen zertreten zu werden. Die SPD und die Grünen verweigern sich der CDU/FDP zu einem Mitte Bündnis. Damit lassen sie auch die Maske fallen, denn sie stehen fest zu der "Mauerschützenpartei" und die Kommunisten treiben alle anderen vor sich her.
So weit so gut.
Was ich persönlich mir nun vorstellen könnte, das - wenn Kemmerich zurücktritt - bei der MP Wahl dann wieder Ramelow gewählt wird. Was aber, wenn sich CDU und FDP enthalten oder mit NEIN stimmen und diesmal die AFD geschlossen für Ramelow stimmt? Nimmt dieser dann die Wahl nicht an und es kommt zu Neuwahlen?
Dann - so vermute ich - wird die SPD mit der 5% Hürde zu kämpfen haben, die FDP daran scheitern und die CDU möglicherweise einstellig. Stimmenzuwachs gäbe es wohl nur für DIE LINKEN und die AFD.


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