DIE HARKE berichtete vergangene Woche über einen ausgewachsenen Mieterstreit. Ungeklärt ist die Frage: Wer hat wen angegriffen? Foto: Schwiersch

DIE HARKE berichtete vergangene Woche über einen ausgewachsenen Mieterstreit. Ungeklärt ist die Frage: Wer hat wen angegriffen? Foto: Schwiersch

Nienburg 20.07.2020 Von Stefan Schwiersch

Mieterin wehrt sich gegen Darstellung

Nachbarschaftsstreit in der Friedrichstraße: Sie sei nicht Täterin, sondern Opfer gewesen

Unter dem Titel „Nötigung, Körperverletzung – und ein Holzbalken“ berichtete DIE HARKE am 14. Juli von einem längst hochgeschaukelten Streit dreier Partien in einem Nienburger Mietshaus: Ein Mieter und seine Frau – Peter und Ewa Hoffmann – lagen und liegen sowohl mit ihren direkten Nachbarn im darüber gelegenen Stockwerk als auch mit dem Vermieter überkreuz. Eine Passage des Berichtes möchte Nachbarin Edith Katzschner nicht unwidersprochen stehen lassen.

„In dem Artikel behauptet Frau Hoffmann, ich hätte sie angegriffen und ihr eine Verletzung zugefügt“, sagt Edith Katzschner; ein ärztliches Attest dokumentierte Kratzspuren im Gesicht von Ewa Hoffmann. „Das weise ich ausdrücklich zurück. Es war genau anders herum. Frau Hoffmann kam hoch, beschimpfte mich, griff mich an und erst ihr Ehemann konnte sie zurückhalten.“

Der Fall sei auf Initiative der Hoffmanns polizeilich aufgenommen worden, aus Mangel an Beweisen sei die Akte jedoch geschlossen worden.

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Erstellt:
20. Juli 2020, 12:17 Uhr
Lesedauer:
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