Der Schwarzwald-Moped-Marathon war mit 700 Startern gut besucht. Auch sechs Teilnehmer und Unterstützer aus dem Südkreis von der RG Bohnhorst waren dabei. Renngemeinschaft Bohnhorst

Der Schwarzwald-Moped-Marathon war mit 700 Startern gut besucht. Auch sechs Teilnehmer und Unterstützer aus dem Südkreis von der RG Bohnhorst waren dabei. Renngemeinschaft Bohnhorst

Bohnhorst/Schwarzwald 11.07.2019 Von Die Harke

Mit 50 Kubik durch den Schwarzwald

Bohnhorster Renngemeinschaft war beim zweiten Schwarzwald-Moped-Marathon dabei

Kürzlich fand der zweite Schwarzwald-Moped-Marathon, der dieses Jahr auch von sechs Teilnehmern und Unterstützern aus dem Südkreis von der RG Bohnhorst besucht wurde, statt. Voll Tatendrang brachen Patrick Schulz aus Essern, Alexander Kahlert aus Halle-Westenfeld, Stefan Winkelmann, Horst und Frederik Sundmäker und Bernd Haake aus Bohnhorst mit ihren gut vorbereiteten Mopeds der Marken Zündapp, Simson und Kreidler ins etwa 620 Kilometer entfernte Münchweiher/Ettenheim auf. „Wir haben auch schon die ein oder andere Veranstaltung organisiert und durchgeführt, aber was das dortige Orga-Team, das nur aus sieben Personen besteht, auf die Beine gestellt hat, ist schon Wahnsinn“, stellte Stefan Winkelmann, der als Vorstandsmitglied der RGB auch maßgeblich in der Organisation des Weserbergland-Moped-Marathons der RG Bohnhorst eingebunden ist, fest. Nach einer unruhigen Nacht auf dem Zeltplatz wurde die Truppe zum Starttermin um 6.30 Uhr mit über 700 Startern auf die Reise geschickt. Ziel war es, viele Eindrücke vom Schwarzwald und seiner atemberaubenden Landschaft aufzunehmen und heile am Ziel anzukommen.

Es ging über Kinzigtal, Hornberg und Freudenstadt bis hin zur Schwarzenbachtalsperre und zurück über die Schwarzwaldhochstraße. „Diese abwechslungsreiche Streckenführung mit vielen Serpentinen, Steigungen und rasanten Abfahrten war genau das, was das Herz der Zweiradfahrer höherschlagen lässt. Die Verpflegung unterwegs an den Kontrollpunkten ließ keine Wünsche offen“, teilt die RG Bohnhorst mit. Unter der sengenden Sonne und den am Nachmittag fast 38 Grad Celsius litten allerdings nicht nur die Mopeds. Nach rund zehn Stunden – davon etwa acht Stunden reine Fahrzeit – kamen alle Südkreisler wieder heil mit ihren Maschine im Ziel an. Das gelang nicht allen Teilnehmern. 80 Zweiräder konnten die Strecke nicht bis zum Schluss fahren. Sie mussten vom „Besenwagen“ aufgenommen werden und die Fahrt auf dem Anhänger beenden.

„Die Siegerehrung ging zwar ohne Platzvergabe an den Bohnhorstern vorüber, aber das war nach der beeindruckenden Veranstaltung zweitrangig. Im nächsten Jahr wird vom Veranstalter aus pausiert, aber in zwei Jahren, da waren sich alle einig, wird wieder im Schwarzwald angegriffen“, schreibt die RGB abschließend.

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Erstellt:
11. Juli 2019, 00:02 Uhr
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