Online für die Frauen im Landkreis Nienburg im Einsatz (im Uhrzeigersinn von oben links): Lisa Doppler, Katrin Fedler, Maren Wicke-Scharein und Catrina Lohmeyer. Foto: Frau+Wirtschaft

Online für die Frauen im Landkreis Nienburg im Einsatz (im Uhrzeigersinn von oben links): Lisa Doppler, Katrin Fedler, Maren Wicke-Scharein und Catrina Lohmeyer. Foto: Frau+Wirtschaft

Nienburg 23.01.2021 Von Die Harke

Mit Onlineformaten weiterbilden

Koordinierungsstelle frau+wirtschaft bietet ab sofort wieder Onlineberatung und Videokurse an

Das Team der Koordinierungsstelle „Frau+Wirtschaft“ ist sich einig, der Start ins neue Jahr begann nicht wie gewohnt mit der Verteilung des neuen Programms. „Dieses Jahr sind wir anders als sonst ins neue Jahr gestartet“, sagt Catrina Lohmeyer, Leiterin Bildung und Qualifizierung. „Aufgrund der Pandemie wurde die Planung der gesamten Angebote auf den Jahresanfang verschoben und einige Formate direkt als digitale Variante geplant.“

Doch jeder Unsicherheit zum Trotz, die Koordinierungsstelle unterstützt Frauen weiterhin zuverlässig beim beruflichen Wiedereinstieg oder bei der Neuorientierung. Frauen können einen individuellen Online-Beratungstermin bei Katrin Fedler, Leiterin Beratung+Coaching, vereinbaren oder an einem Online-Bewerbungsmappencheck teilnehmen. Außerdem stellt frau+wirtschaft auf Anfrage Videokurse zu den Themen „Vorstellungsgespräch“ und „Grundlagen Rhetorik“ zur Verfügung – weitere Videokurse folgen in den nächsten Wochen.

Der Start der regulären Seminare ist für Mitte Februar geplant. Ein gedrucktes Programm wird es aufgrund der Unsicherheit, welches Seminar letztlich wann und in welchem Format stattfindet, nicht geben. Alle aktuellen Seminare sind jedoch auf der Homepage einzusehen.

Und wie schätzen die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle die aktuelle Situation von Frauen ein? „Die Pandemie trifft manche Gruppen härter als andere. Mehr Frauen als Männer sind von dem Spagat zwischen Arbeiten, Homeoffice und Homeschooling betroffen. Frauen managen überwiegend die familiären Herausforderungen. Bestehende Einkommensunterschiede, an deren Abbau wir und viele andere arbeiten, könnten sich dadurch verfestigen“, sagt Fedler. Lisa Doppler, zuständig für die Förderung von Migrantinnen, ergänzt: „Arme Familien und Menschen in unsicheren Arbeitsverhältnissen stehen vor finanzieller Existenznot. Bei Frauen, die noch nicht so lange hier sind, kommt zudem oftmals ein ungeklärter Aufenthaltsstatus hinzu. Deutschkurse können gerade nicht stattfinden. Ohne verallgemeinern zu wollen – für viele geflüchtete Frauen und Migrantinnen ist es gerade besonders hart.“

Aktuelle Informationen und Angebote gibt es unter www.frau-und-wirtschaft-ni.de und montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon (0 50 21) 92 29 195. Lisa Doppler ist unter (0 50 21) 89 60 280 nicht nur per Anruf, sondern auch via WhatsApp erreichbar.

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Erstellt:
23. Januar 2021, 18:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 02sec

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