Matthias Brosch Die Harke

Matthias Brosch Die Harke

09.09.2012 Von Matthias Brosch

Mit Sportlichen Grüßen

Als Zeitungsredakteur werde ich regelmäßig auf Fehler angesprochen, die auf unseren Seiten verbreitet werden. Es ist müßig, die vielen möglichen Ursachen aufzuzählen. Letztlich erscheint jeder Buchstabe, den meine Kollegen und ich in die Tasten tippen, jeder falsch notierte Name und jede nicht richtig verstandene Information eins zu eins auf dem Papier, wenn der mögliche Fehler von uns nicht rechtzeitig entdeckt wird. Dazu passiert es, dass Fotos vertauscht werden – und die Möglichkeit, Dinge zu korrigieren, gibt es dann erst einen Tag später. Die Fehlervermeidung, die wir wiederum tagtäglich betreiben, fällt niemandem auf. Gut, das ist auch unser Job. Dennoch ein kleines Beispiel aus dieser Woche: In unserer Beilage „Handball aktuell“ haben wir die Kader der Teams mit den Geburtsdaten versehen. Dabei fiel uns kurz vor der Übergabe zur Druckerei auf, dass etwas mit der Altersangabe von Britta Schumann nicht stimmen konnte. Auf Seite fünf war sie als Betreuerin der Oberliga-Handballer des SV Aue Liebenau 33 Jahre alt, als Landesliga-Spielerin führten wir sie auf Seite elf hingegen mit dem Geburtsjahr 1984, was nicht passen konnte und das nach kurzer Recherche in 1978 korrigiert wurde. Ein kleiner Erfolg, aber immerhin. Im Vorjahr gab es in der Beilage übrigens die gleiche Unstimmigkeit, sie blieb aber unbemerkt – und niemand störte sich daran. Deshalb an dieser Stelle ein Appell: Scheuen Sie sich nicht, uns auch auf kleinere Patzer hinzuweisen.

Zum Abschluss eine Bitte – nehmen Sie uns unsere Tippfehler nicht übel, wenn der Text dennoch verständlich ist.Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige, was wcthiig ist, ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als Gseatems.

Matthias Brosch

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Erstellt:
9. September 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 01sec

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