Die Jugendlichen am Royal Palace in Brighton. ASS Nienburg

Die Jugendlichen am Royal Palace in Brighton. ASS Nienburg

Landkreis 28.06.2017 Von Die Harke

Mit echten Engländern gesprochen

50 Schülerinnen und Schüler der ASS erlebten aufregende Tage im englischen Eastbourne

Ene Gruppe von 50 Schülerinnen und Schülern des achten Jahrgangs der [DATENBANK=4419]Albert-Schweitzer-Schule[/DATENBANK] besuchte das englische Seebad Eastbourne. Die Reise ist Teil des Fremdsprachenkonzepts der Schule. Die Jugendlichen lebten bei englischen Gastfamilien und erhielten vormittags mehrere Stunden Englischunterricht, der an einer Sprachschule von muttersprachlichen Lehrkräften erteilt wurde. Nach dem Unterricht fand für die Schülerinnen und Schüler täglich ein Gruppenprogramm statt. Schon auf der Hinfahrt besuchten die Jugendlichen die Universitätsstadt Canterbury.

Bei einem geführten Stadtrundgang wurden die Altstadt und die Kathedrale besichtigt, anschließend konnte die Innenstadt auf eigene Faust erkundet werden. „Es mag banal klingen, aber für die Schülerinnen und Schüler ist es sehr aufregend und befriedigend, zum ersten Mal mit echten Engländern zu sprechen und die Fremdsprache anzuwenden. Denn in diesem Augenblick begreifen sie, dass sie sich in der Schule nicht umsonst angestrengt haben“, erklärte [DATENBANK=3682]Claudia Wengler[/DATENBANK], die Organisatorin der Fahrt.

Ihre Englischkenntnisse konnten die Jugendlichen sowohl in den Gastfamilien als auch auf den anderen Ausflügen anwenden. Im südenglischen Badeort Brighton wurde der Royal Pavilion besucht, der wie ein indischer Mogulspalast aussieht. Danach durften die Jugendlichen die Altstadtgassen durchstreifen oder ihre Freizeit auf dem Palace Pier verbringen.

Der Höhepunkt der Reise war der Besuch Londons, auch wenn die Gruppe ein anstrengendes Besichtigungsprogramm absolvieren musste: Mit dem Zug ging es zur Victoria Station und dann zu Fuß zum Buckingham Palace. Im Anschluss sah sich die Gruppe ein Paradekonzert vor den Wellington Barracks an, nahm die Subway zum Tower und fuhr vom Anleger an der Tower Bridge mit einem Ausflugsboot die Themse hinauf nach Westminster, wo man eine Runde mit dem London Eye drehte.

Nach den Houses of Parliament und Westminster Abbey probierten die Jugendlichen aus, wie viele Schüler wohl in eine Telefonzelle passten – es waren zwölf, wie im vergangenen Jahr. In Covent Garden konnten die Achtklässler schließlich nach Herzenslust shoppen.

Aber auch das Naturerleben kam nicht zu kurz: Südwestlich von Eastbourne erstrecken sich die Seven Sisters, sieben Kreidefelsen mit über 150 Metern Höhe. Die Gruppe wanderte meilenweit an der Steilküste entlang über Beachy Head bis zum Weiler Birling Gap. Oben waren Wiesen, der Wind wehte die Wolken und unten wütete wildes Wasser. Nicht umsonst wird der Wanderweg als einer der spektakulärsten Englands empfohlen, heißt es abschließend.

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Erstellt:
28. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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