Das Highlight des Wochenendes: Eine Branbekämpfung bei Dunkelheit. Henkel

Das Highlight des Wochenendes: Eine Branbekämpfung bei Dunkelheit. Henkel

Nienburg 28.10.2017 Von Die Harke

Mit einer Brandmeldeanlage ging alles los

Erlebniswochenende der Jugendfeuerwehr Nienburg

Ein Erlebniswochenende hat die [DATENBANK=4121]Jugendfeuerwehr Nienburg[/DATENBANK] veranstaltet. Kurz nachdem das Abendbrot am ersten Tag beendet war, erfolgte schon der erste von acht Einsätzen. Bei einem Industriebetrieb an der Henriettenstraße hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Dort angekommen wurden die Teilnehmer vom stellvertretenen Ortsbrandmeister [DATENBANK=6506]Ralf Bergmann[/DATENBANK] erwartet, der sie in die Lage einwies. Kaum waren die ersten Trupps eingeteilt, ereilte schon der nächste Einsatz die Jugendlichen. Ein Baum versperrte die Straße Sorenkamp.

Beide Einsätze wurden zügig parallel abgearbeitet, so dass die Jugendlichen schnell wieder zu einem Kameradschaftsabend in das Feuerwehrhaus zurückkehren konnten.

Am späten Abend folgte der dritte Einsatz: unklarer Feuerschein in der Marschstraße. Auch hier rückte die Jugendfeuerwehr zügig aus und erkundete die Einsatzstelle. Dort konnte aber kein Feuer festgestellt werden. Dieses Szenario hatte die Einsatzabteilung schon öfter ereilt, da besorgte Bürger die Gasfackel des Klärwerkes für einen Brand gehalten hatten.

Der Samstag startete mit dem Frühstück und Ausbildungseinheiten im Unterrichtsraum und auf dem Übungshof. Dort stieß die [DATENBANK=1800]Jugendfeuerwehr Eystrup[/DATENBANK] und Umgebung hinzu und machte die Ausbildung mit. Sie fand jedoch ein abruptes Ende wegen des viertens Einsatzes. Die beiden Wehren rückten zu einer Personensuche im Bereich der Köhlerberge aus. Während die Gastjugendfeuerwehr auf dem Heimweg war, stand für die Nienburger Jugendfeuerwehrmitglieder nach einer Mittagspause Sport auf dem Programm.

In der Sporthalle des [DATENBANK=71]MTV Nienburg[/DATENBANK] wurde durch den Sportbeauftragten Charles Schnell erst eine Aufwärmeinheit durchgeführt, um anschließend mit den Jugendlichen diverse sportliche Spiele die Fitness zu steigern.

Die beiden nächsten Einsätze ließen nicht lange auf sich warten. Am Spätnachmittag ereilte der Jugendfeuerwehr ein Hilfeersuchen eines Anwohners der Platanenstraße. Dort war der Keller mit rund 3.000 Litern Wasser geflutet worden. Zeitgleich musste die zweite Gruppe zu einem Kleinbrand in die Weserstraße ausrücken. Dort hatte die Einsatzabteilung mit einer Brandsimulationsanlage einen Papierkorbbrand nachgestellt.

Den Abend ließen die Jugendlichen und ihre Betreuer mit einem Film gemütlich ausklingen. Doch einige nahmen später noch an einem Feuer in der Dunkelheit teil. Eine alte Gartenlaube stand in Vollbrand und musste nun gelöscht werden. Der letzte Tag startete mit einer Vorstellung der Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr. Noch während des Reinigens der Fahrzeuge und Geräte folgte der letzte Einsatz des Wochenendes.

Anwohner am Landwehrgraben hatten einen verunfallten Transporter gemeldet. An der Einsatzstelle waren von einem verunfallten Transporter mit Warntafeln versehene Fässer heruntergestürzt und hatten eine Person unter sich begraben. „Ihr wart super. Es hat allen Kindern und Jugendlichen sehr viel Spaß gemacht. Danke“, fasste es Jugendsprecher Jost Block zusammen.

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Erstellt:
28. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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