18.11.2012

Mit klassischer Musik Geheimnisse lüften

Moderiertes Konzert mit Werken freimaurerischer Komponisten am Sonnabend in Hoya

Hoya (an). Mozarts „Zauberflöte“ ist ein Klassiker der Operngeschichte. Die Arien wie „Der Vogelfänger bin ich ja“ oder „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ sowie ihre Figuren Papageno, Tamino oder Pamina sind selbst jenen bekannt, die sich nur wenig oder gar nicht für klassische Musik begeistern, sagt Carlos Urban, Meister der Hoyaer Freimaurerloge „St. Alban zum Echten Feuer“. Damit deutet er an, dass es sich bei dieser Oper um das Werk eines Freimaurers handelt, Mozart selbst war Freimaurer.

Doch welches sind die Anschauungen und Ziele des geheimnisumwitterten Freimaurerbundes und wo finden sich diese in der „Zauberflöte“, aber auch in anderen musikalischen Werken, etwa von Francesco Geminiani, Jean Sibelius und anderen wieder? Wie beeinflussen die freimaurerischen Grundsätze Leben und Schaffen berühmter Komponisten, die selbst Mitglieder in dem Geheimbund waren? Antworten auf diese und weitere Fragen geben das moderierte Themenkonzert „Ein verborgenes Netz“. Katja Zakotnik (Cello) und Naila Alvarenga (Klavier) spielen Musik aus drei Jahrhunderten und lüften gemeinsam mit den Zuhörern manches musikalische Geheimnis rund um die „Königliche Kunst“, wie die Freimaurerei auch bezeichnet wird.

Veranstalter ist die Freimaurerloge „St. Alban zum Echten Feuer in Hoya, der Eintritt beträgt zehn Euro, ein Überschuss kommt sozialen Zwecken in der Region zugute.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 24. November, um 19 Uhr im Kulturzentrum Martinskirche in Hoya statt.

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Erstellt:
18. November 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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