Stefan Schwiersch DH

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Mit sportlichen Grüßen

In den vergangenen Tagen gab es ja einige Verquickungen von Amateur- und Profifußball. Angefangen im „Waldbad“ des SV BE Steimbe, wo sich Uwe Seeler, Felix Magath, Uli Stein und weitere HSV-Helden die Klinke in die Hand gaben. Heinrich Höper, „Eventmanager“ der Hamburger Runde, führte Legenden und Einheimische locker zusammen: „Alle Steimbker Fußballer, die noch nie ein Spiel verloren haben, mögen sich jetzt mit an den Tischen verteilen“, rief Höper. In Bewegung setzte sich wie selbstverständlich Steimbkes Urgestein Sven Lukowsky.

Ebenfalls interessant: Die Ex-Weltmeister Thomas Häßler und Klaus Augenthaler übernehmen Trainerämter in den Niederungen des deutschen Fußballs. Wie schreibt das Magazin „11 Freunde“ über die Jobs der Helden von einst: „Icke Häßler? Trainiert bald einen Berliner Achtligisten. Jürgen Kohler? SC Hauenstein, fünfte Liga. Jürgen Klinsmann? Nationaltrainer eines Fußball-Entwicklungslandes.“ Hehehe.

Ob sich die Ex-Profis mit ihren Aufgaben im Amateurbereich einen Gefallen tun, das ist ja gar nicht auszuschließen. Doch zumindest sollten sie vorbereitet sein auf Ereignisse, die sie aus aktiven Zeiten in diesem Stile vermutlich nicht kennen. Ereignisse wie dieses aus Krombach:

Kreispokal-Sponsor „Krombacher“ hatte mehrere Teams aus dem Bereich Münster eingeladen auf ein gemütliches Beisammensein samt Brauerei-Besichtigung. Auf der Rückfahrt gerieten Spieler und Vertreter des 1. FC Gievenbeck und von Wacker Mecklenbeck aneinander, man ging sich an die Gurgel, eine blutende Nase notierten die Polizisten, die den Tross bei der Ankunft in Münster in Empfang nahmen. Auslöser der Raufereien war offensichtlich ein Streit über die Verteilung von Bierkisten im Bus.

Also, da hört der Spaß wirklich auf.

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Erstellt:
20. Februar 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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