Stefan Schwiersch DH

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Mit sportlichen Grüßen

Von Stefan Schwiersch

Rasen ist nicht gleich Rasen, da verrate ich kein Geheimnis. Der Rasen auf den Grüns des Golfclubs in Rehburg-Loccum, der sieht angesichts des gerade erst angebrochenen Frühlings schon wieder (oder immer noch?) richtig gut aus. Da staunten mein Kollege Helge Nußbaum und ich nicht schlecht beim Besuch vor Ort anlässlich unserer Aktion „Mit der Harke zur Platzreife“; wir verlosen sechs Kursplätze, siehe auch dieharke.de. Richtig gute Qualität haben fraglos die Plätze in den Bundesliga-Stadien – auch wenn die Verantwortlichen von Werder Bremen nach dem Pokal-Aus bei Drittligist Bielefeld im März über den desolaten Zustand des 15 Jahre alten Rasens schimpften. Dabei belegt der Bielefelder Platz im „Rasen-Ranking“ der DFL Platz zwölf, ist im Internet zu lesen. Apropos Ranking: Eine Fachjury hat im vergangenen Jahr erstmals die Auszeichnung „Spielfeld des Jahres“ vergeben. Eine Expertenkommission der DFL hatte eine Fachjury eingesetzt. Deren Ergebnis: Über den besten Rasen verfügte in der Serie 2013/14 die VW-Arena in Wolfsburg, gefolgt vom Signal Iduna-Park in Dortmund und der Allianz-Arena in München.

Meinen Rasen daheim habe ich gerade vertikutiert, ge- düngt, gesprengt, gemäht und ihm lieb zugeredet, und doch sieht er nach dem Winter noch ziemlich geschunden aus. Zu- dem erhärtet sich der Eindruck, dass zwei kleine Mädchen im Alter von einem und drei Jahren, die lediglich rutschen und schaukeln, mehr Schaden anrichten als ausgewachsene Fußballprofis bei der Arbeit.

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Erstellt:
13. April 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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