Matthias Brosch Die Harke

Matthias Brosch Die Harke

02.02.2015 Von Matthias Brosch

Mit sportlichen Grüßen

Von Matthias Brosch

An diesem Wochenende erwachte die Fußball-Bundesliga aus ihrem Winterschlaf. Passend dazu lieferte das Institut für Demoskopie Allensbach seinen ersten Jahresbericht mit den Umfrageergebnissen, wer die Kosten für die Polizeieinsätze zu tragen hat. Dazu startet Die Harke auf ihrer Internetseite www.dieharke.de ebenfalls die neue wöchentliche Um- frage – und die Sportredaktion hofft auf viele Teilnehmer. Neben der Stimm- abgabe sind – für registrierte Nutzer – auch Kommentare möglich, die bei unserer Auswertung der Meinungen in die Nachberichterstattung einfließen können. Wer sollte also die Kosten für die Polizeieinsätze bei Spielen der Fußball-Bundesliga bezahlen? Weiterhin die Bundesländer, in denen die Spiele stattfinden? Oder die Vereine beziehungsweise die Deutsche Fußball-Liga? Oder wäre eine Aufteilung der Kosten ihr Favorit?

Hintergrund: Das Bundesland Bremen hat Ende des vergangenen Jahres beschlossen, die Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen von Werder Bremen, bei denen ein erhöhtes Risiko von Fan-Krawallen besteht, künftig der Deutschen Fußball-Liga (DFL) in Rechnung zu stellen. Das Vorgehen Bremens wurde teilweise kontrovers diskutiert. Andere Bundesländer haben sich – auch wegen rechtlicher Bedenken hinsichtlich der Zulässigkeit einer solchen Regelung – bislang nicht angeschlossen.

In der Bevölkerung findet die Kostenbeteiligung von Bundesligavereinen beziehungsweise der DFL allerdings breite Zustimmung: 50 Prozent der Bürger (Bevölkerung ab 16 Jahre) sind nach der Allensbach-Unfrage der Auffassung, dass die Vereine beziehungsweise die DFL die Kosten vollständig übernehmen sollten. Weitere 33 Prozent sind der Meinung, dass sich Bundesländer sowie Vereine und DFL die Kosten teilen sollten. Lediglich 6 Prozent der Befragten befürworten die bisherige Regelung, dass die Kosten für die Polizeieinsätze vollständig von den Bundesländern getragen werden. Wie sieht es der Kreis Nienburg?

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Erstellt:
2. Februar 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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