Matthias Brosch Die Harke

Matthias Brosch Die Harke

19.05.2013 Von Matthias Brosch

Mit sportlichen Grüßen

Die Fußballer des FC Rot-Weiß Erfurt haben den Klassenverbleib in der 3. Liga geschafft – und darüber herrschte Freude im Kreis Nienburg. Schließlich kam dort in der laufenden Saison auch Jonas Nietfeld aus Voigtei zu mehreren Kurzeinsätzen. In der vergangenen Woche unterschrieb der 19-Jährige zudem seinen ersten Profivertrag; für die nächsten zwei Spielzeiten mit der Option auf ein drittes Jahr. „Ich bin jetzt ja schon eine Weile hier und fühle mich sehr wohl, für meine Karriere ist es genau der richtige Einstieg“, sagt Nietfeld, der aus dem RW-Nachwuchs endgültig aufrückt. Bei den A-Junioren gehört er zu den Toptorschützen seiner Bundesliga-Staffel, obwohl sein Team deutlich tiefer angesiedelt ist. Er war im Sommer 2011 von Hannover 96 auf das Internat der Thüringer gewechselt. In Erfurt ist Nietfeld ein Teil der „Mission 2016“: Passend zum 50-jährigen Vereinsjubiläum in drei Jahren soll der Aufstieg in die 2. Bundesliga realisiert und in einer neuen Multifunktionsarena gespielt werden. „Ich glaube, wenn jetzt auch bald das neue Stadion kommt, kann hier richtig was entstehen.“

Mutter Martina Völzke-Nietfeld ist mit der gesamten Familie ganz stolz auf die Entwicklung ihres Sohnes. „Zurzeit schreibt Jonas sein Abitur und hat aufregende und stressige Wochen hinter sich“, berichtet sie.

Ich kann mich gut an den Jonas Nietfeld von vor sechs Jahren erinnern. Die Harke-Leserschaft hatte ihn zum Nachwuchssportler des Jahres gewählt – nicht als Fußballer, sondern als großes Badminton-Talent der SG Pennigsehl-Liebenau. Am Abend der Preisübergabe kam der Sieger geringfügig zu spät, weil er gerade ein Probetraining bei Hannover 96 absolviert hatte. Damals entschied er sich übrigens gegen das erste Angebot der „Roten“ und blieb zunächst beim Badminton. Eine ungewöhnliche Entscheidung, aber für seine Laufbahn nicht schädlich.

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Erstellt:
19. Mai 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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