Stefan Schwiersch DH

Stefan Schwiersch DH

Mit sportlichen Grüßen

Es ist ja nicht immer ganz eindeutig, ob die Feiertage in die Kategorie „Entspannung“ oder „Stress“ eingeordnet werden können. Mit etwas Glück haben Sie noch Urlaub, er sei Ihnen gegönnt, ich wiederum hatte kein Glück und durfte arbeiten; dafür aber hatte ich im vergangenen Jahr rund um die Feiertage reichlich Freizeit und meine Kollegen Brosch und Gleue durften ran; es gleicht sich ja alles im Leben aus.

Mit etwas Glück hatte auch Jens Todt ein paar ruhige Weihnachtstage. Der Sportvorstand des VfL Bochum mit Nienburger Wurzeln befindet sich mit seinem Team tief im Abstiegskampf der 2. Bundesliga, um dort in der Rückserie zu bestehen, braucht man volle Akkus.

Doch Todt stehen nicht nur tabellarisch gesehen spannende Monate bevor, sondern auch hinsichtlich seiner Spieler, denn: Im Kader des Zweitligisten steht mit Leon Goretzka ein Siebzehnjähriger, der im Sommer auf Anhieb den Sprung zum Stammspieler schaffte, der manche Experten bereits an den jungen Michael Ballack erinnert und der das Interesse von Klubs wie Real Madrid, dem FC Barcelona, Bayern München, Schalke 04 und Borussia Dortmund geweckt hat. Alle wollen ihn. Aber Goretzka will (noch) nicht. Der ganz offensichtlich geerdete junge Mann hat seinen Vertrag bis 2016 verlängert, will 2014 zunächst einmal sein Abitur machen.

Jens Todt weiß schon heute: Goretzka wird nicht ewig zu halten sein. Doch möglicherweise ist er mittelfristig der Schlüssel, der die angespannte finanzielle Lage des VfL ein wenig entspannen kann. Und das wiederum würde Todts Arbeit ein wenig erleichtern.

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Erstellt:
30. Dezember 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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