Stefan Schwiersch DH

Stefan Schwiersch DH

Mit sportlichen Grüßen

Wie sehr ich meine Frau liebe, das sage ich ihr jeden Tag, naja, fast jeden Tag, also, doch schon regelmäßig. Doch vor allem in der Vorweihnachtszeit stelle ich immer wieder fest, welch Glück ich hatte, dass sie mich genommen hat. Und zwar (unter anderem) aus diesem Grund: Ich bin ein ganz, ganz miserabler Schenker. Das liegt nicht am Schenken per se, sondern an der totalen Blockade des kreativen Bereichs in der entsprechenden Hirnregion – mir fällt einfach nichts ein, womit ich meinen Mitmenschen eine Freude machen könnte; höchstens meinem Schwager, das muss nur irgendetwas sein, wo FC Bayern draufsteht, und da habe ich gewisse Erfahrungen.

Meine Frau ist da – dem Himmel sei Dank – wesentlich pfiffiger. Die sprudelt nahezu über vor Ideen und hat manchmal schon im März die ersten Einfälle. Wir haben uns im Kreise der Familie mittlerweile auf Kleinigkeiten geeinigt, was die Sache grundsätzlich nicht leichter macht, denn die Familie meiner Frau kann durchaus mit der Population des Vatikanstaats mithalten. Für sie: kein Problem.

Meine Frau und ich, wir wollen uns gegenseitig nichts mehr schenken, so ist es abgesprochen. Aber mal ganz im Ernst: Wenn sie für die liebe Familie 20 bis 30 Präsente zusammentragen kann, dann wird mir ja wohl zumindest eine klitzekleine Gabe für meine Herzdame einfallen. Die Welt steht mir doch offen. Und keine Sorge: Es wird nichts mit „Bayern“ draufstehen.

Stefan Schwiersch Guten Tag!

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Erstellt:
17. Dezember 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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