Stefan Waghubingers Programm ist tieftraurig und zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und gleichzeitig warmherzig. Foto: Josua Waghubinger

Stefan Waghubingers Programm ist tieftraurig und zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und gleichzeitig warmherzig. Foto: Josua Waghubinger

Nienburg 21.01.2020 Von Die Harke

Mit subtilem Wortwitz

Kabarettist Stefan Waghubinger am 22. Februar im Kulturwerk

Stefan Waghubinger hat als Kabarettist in den letzten 10 Jahren zahlreiche Auszeichnungen erhalten und ist regelmäßig in TV-Kabarettsendungen zu Gast. Am Samstag, 22. Februar, um 20 Uhr kommt er mit seinem aktuellen Programm „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ ins Nienburger Kulturwerk.

Stefan Waghubinger ist Österreicher, lebt aber seit 32 Jahren in Deutschland. Deshalb betreibt er Österreichisches Jammern und Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit. 2009 stand er erstmals als Kabarettist auf der Bühne. Zahlreiche Preise und ungefähr 500 Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren die Folge. Da er wegen der vielen Auftritte und seinem Hang zum Aufschieben nicht mehr in der Lage war, seine Steuererklärung pünktlich abzugeben, macht er diese von 2014 bis 2017 mit seinem Programm „Außergewöhnliche Belastungen“ auf der Bühne.

In seinem dritten Soloprogramm hat es Stefan Waghubinger nun ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen.

„Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ ist glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

Weitere Informationen und Kartenbestellungen im Nienburger Kulturwerk, Mindener Landstr. 20, unter Telefon (0 50 21) 9 22 58-0, E-Mail info@nienburger-kulturwerk.de oder direkt über die Internetseite des Kulturwerks www.nienburger-kulturwerk.de.

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Erstellt:
21. Januar 2020, 06:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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