Das Weihnachtsfest 2020 werden wir anders feiern als sonst. Foto: AdriaVidal - stock.adobe.com

Das Weihnachtsfest 2020 werden wir anders feiern als sonst. Foto: AdriaVidal - stock.adobe.com

Landkreis 17.12.2020 Von Holger Lachnit

Mit wem wollen wir feiern?

Heute in einer Woche ist Heiligabend. Es ist das erste Weihnachtsfest unter Coronabedingungen. Es ist also allerhöchste Zeit, sich zu überlegen, mit wem man gemeinsam feiern möchte. Denn vom 24. bis 26. Dezember darf sich ein Hausstand nur noch mit maximal vier Menschen aus anderen Hausständen treffen. Kinder unter 14 Jahren sind von diesen Beschränkungen ausgenommen und werden nicht mitgezählt.

Ein Zusammensein ist erlaubt mit vier Personen aus folgenden Verhältnissen: Ehepartner, Lebenspartner, Partner aus nichtehelicher Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie – also Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister, Geschwisterkinder.

Treffen sind übrigens auch erlaubt mit Menschen, die nicht zu den engsten Verwandten gehören. Also auch die Haushaltsangehörigen der Geschwister und Geschwisterkinder, also beispielsweise deren Stiefeltern, dürfen kommen. Wichtig ist dabei, dass es sich um höchstens vier Personen plus beliebig viele Kinder unter 14 handelt.

Es kann also trotz der Coronabschränkungen zu einem Weihnachtsfest in richtig großer Runde kommen, wenn viele Kinder dabei sind. Die Frage ist jedoch, ob das aus Gründen des Infektionsschutzes sinnvoll ist.

Aber auch ein Weihnachtsfest zu zweit, zu viert oder zu sechst hat durchaus seine Vorteile: So ist es beispielsweise entspannter, für weniger Personen kochen zu müssen, und der Trubel ist deutlich weniger, sodass man mehr Zeit für das Gespräch hat – und auch der Abwasch erledigt sich schneller.

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Erstellt:
17. Dezember 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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