Mittelweser-Ausbau im Fokus

Mittelweser-Ausbau im Fokus

Maik Beermann (links) und Karsten Heineking (rechts) schauten im Rathaus Stolzenau bei Jens Beckmeyer vorbei. CDU

Der CDU-Bundestagsabgeordnete [DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK] und sein Landtagskollege [DATENBANK=424]Karsten Heineking[/DATENBANK] absolvierten jüngst ihren Antrittsbesuch bei [DATENBANK=74]Jens Beckmeyer[/DATENBANK], der im September vergangenen Jahres zum neuen Bürgermeister der Samtgemeinde Mittelweser gewählt worden war. Besonders der Mittelweserausbau und der Bahnverkehr standen bei diesem Gespräch im Fokus. Heineking, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Mitglied im Landtagsausschuss Häfen und Schifffahrt, sieht den Mittelweserausbau als notwendige Maßnahme an für die wirtschaftliche Entwicklung der Region, aber vor allem Bremen trete derzeit auf die Bremse: „Von den nördlichen Flussabschnitten sind gerade mal neun von 19 planfestgestellten Uferrückverlegungen bisher umgesetzt worden, aber auch im südlichen Bereich warten Maßnahmen auf ihre Umsetzung. 250 Millionen Euro sind bisher investiert worden. Nimmt man die anderen baulichen Abschnitte nicht vor, bleibt die Weser für die Großmotorschiffe eine große Einbahnstraße.“

Beckmeyer betonte, dass ein reibungsloser Schiffsverkehr bedeutsam für die Mittelweser-Region sei. An diesem hänge auch das sich häufig im Gespräch befindende interkommunale, trimodale Logistikzentrum.

Das trimodale Modell führte die Runde zum Thema Lärmschutz, denn mit steigendem Zugverkehr nehme die Belastung der Bürger durch Lärm zu. „Ein effektiver Lärmschutz ist die Grundvoraussetzung, dass Ausbaumaßnahmen an der Schiene von der Bevölkerung heute noch akzeptiert und mitgetragen werden“, betonte Beermann. „Auch die zahlreichen unbeschrankten Bahnübergänge in der Samtgemeinde Mittelweser gehören auf den Prüfstand.“

Beermann und Heineking kündigten an, die Samtgemeinde Mittelweser bei ihren Projekten auch weiterhin zu begleiten und zu versuchen, in Berlin und Hannover an den notwendigen Stellschrauben zu drehen. „Zu Fragen des Schienenverkehrs habe ich Ulrich Bischoping, den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Bremen und Niedersachsen, in den Wahlkreis eingeladen“, erklärte Beermann abschließend.

Er besucht im Rahmen seiner Abgeordnetentätigkeit alle „seine“ Bürgermeister, „um Eingaben für seine Arbeit in Berlin mitnehmen und so die Gemeinden unterstützen zu können“, heißt es in der Mitteilung der CDU abschließend.