Sebastian Stüben DH

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Mittlerweile mag ich ihn, den Spargel

Landrat Detlev Kohlmeier hat beim gestrigen Spargelfest gestanden, dass er sich den Genuss des regionalen Top-Edelgemüses, des Spargels, mühsam erarbeiten musste. Kurz: Lange mochte er keinen Spargel. „Heute finde ich durchaus Freude am Verzehr von Spargel“, sagte der Landrat: „Ich esse gerne grünen Spargel, richtig knackig in der Pfanne gebraten.“

Tja, was soll ich sagen: Mir geht es ähnlich wie Herrn Kohlmeier. Bis vor etwa zehn Jahren hätte man mich mit den weißen Wabbel-Stangen jagen können. Aber da hatte ich auch erst kurz Kontakt zu Nienburg und der Region. Ich komme ja von der Ostsee, wo die Böden oft zu schwer für den Spargelanbau sind.

Mit der Zeit hat mich meine Frau, die Spargel fast so sehr liebt wie Kaffee, zum Spargelesser erzogen. Mehr noch: Mittlerweile freue ich mich in jedem Frühjahr regelrecht auf den Beginn der Spargelsaison im Landkreis. Ich kann es kaum abwarten, bis bei uns zu Hause das erste Mal das aromatische Stangengemüse auf dem Tisch steht.

Ich mag den Spargel ganz klassisch mit Kartoffeln, Sauce Hollandaise und Schinken – oder Schnitzel. Auch die vegetarische Variante mit Rührei finde ich gut. Eines immer vorausgesetzt – alle Köche, die etwas auf sich halten, jetzt bitte weghören: Er muss weichgekocht sein, darf sich gerne von der Gabel ein bisschen hängen lassen. Auf knackigen Biss beim Spargel kann ich gut verzichten.

Vielleicht probiere ich demnächst zu Hause auch einmal eines der ungewöhnlichen Rezepte von „BingoBär“ Michael Thürnau aus...

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Erstellt:
22. Mai 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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