Modedesigner Kansai Yamamoto gestorben

Modedesigner Kansai Yamamoto gestorben

Der japanische Modedesigner Kansai Yamamoto 2017 in Tokio. Foto: -/kyodo/dpa

Er war der erste japanische Fashion-Designer, der 1971 eine Modenschau in London abhielt. Seine vom traditionellen Kabuki-Theater und japanischer Ästethik inspirierte Kollektion in der britischen Hauptstadt brachte ihm internationale Anerkennung und eine langlebige Freundschaft mit Bowie ein, der Yamamotos futuristische Outfits selbst trug und bekannt machte.

Auch andere weltberühmte Musiker wie Elton John oder Stevie Wonder ließen sich von Yamamoto einkleiden. Zwischen 1974 und 1992 nahm der Japaner an Modewochen in Tokio, New York und Paris teil.

Der in Tokios Nachbarstadt Yokohama geborene Designer begann seine Karriere in der Heimat als Assistent von Junko Koshino, einer ebenfalls berühmten japanischen Kostümbildnerin. Später machte sich Yamamoto einen Namen als Designer, der die Grenzen der Mode mit seinen avantgardistischen Arbeiten überwand. Japans Ästethik sei von Weltstandard - „das ist das, was ich beweisen wollte“, meinte er.

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