Beim Einsatz tief im Moor war der Einsatz von Technik schwierig. Feuerwehr

Beim Einsatz tief im Moor war der Einsatz von Technik schwierig. Feuerwehr

Neustadt/Mardorf 05.06.2017 Von Feuerwehr

Moorbrand zwischen Neustadt und Mardorf

150 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Am Pfingstsonntag wurde die Feuerwehr gegen 13.30 Uhr zu einem Brand im Toten Moor im Bereich der Moorstraße zwischen Neustadt und Mardorf alarmiert. Etwa 400 Meter nördlich der Moorstraße waren Sträucher und Gebüsch in Brand geraten. Durch den recht starken Nordwestwind wurde das Feuer in eine Torfmiete getrieben, in der sich das Feuer fortfraß. Personen waren nicht betroffen. Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Pumpen mittels eines Treckers der Firma ASB – auf deren Betriebsgelände sich die Einsatzstelle befand – an die Einsatzstelle herangefahren. Mit den Pumpen wurde Wasser aus den Moortümpeln und -gräben zwischen den abgetorften Bereichen gefördert und zum Löschen des Feuers genutzt. Es waren etwa 1000 Quadratmeter Moorfläche betroffen.

Insgesamt wurden vier Pumpen und 13 Strahlrohre eingesetzt. Da bei diesem Einsatz relativ weit im Moor wenig mit Technik, sondern mehr mit der Hand gearbeitet werden musste, wurde sehr viel Personal gebraucht. Insgesamt waren unter der Leitung von Volker Strerath aus Neustadt etwa 150 Feuerwehrkräfte aus Neustadt, Schneeren, Mardorf, Suttorf, Basse/Averhoy, Helstorf, Niedernstöcken, Stöckendrebber, Welze, Vesbeck, Bordenau und Poggenhagen im Einsatz, dazu die Feuerwehrtechnische Zentrale der Region Hannover, Polizei sowie ein Rettungswagen der Schnelleinsatzgruppe des DRK.

Gegen 17 Uhr war „Feuer aus“ gemeldet worden, die Nachlöscharbeiten dauerten aber bis 21 Uhr an, um ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern. Mit der Firma ASB war verabredet worden, dass diese im Laufe des Abends noch Nachkontrollen durchführt. Auch die Feuerwehr wird die Einsatzstelle Montag früh noch einmal überprüfen.

Im Rahmen des Einsatzes war die Moorstraße zwischen 14 und19 Uhr komplett gesperrt.

Löschwasser musste aus Tümpeln gepumpt werden. Feuerwehr

Löschwasser musste aus Tümpeln gepumpt werden. Feuerwehr

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Erstellt:
5. Juni 2017, 10:36 Uhr
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