13.01.2013

Mord in Nienburg

Horst Friedrich liest in der „Scheune“

Bruchhausen-Vilsen (DH). „Opferwissen“ hat Horst Friedrich seinen ersten Mittelweserkrimi genannt: Sommer, Sonntag und das Ende einer Geburtstagsfeier: Das Erwachen der Langschläfer wird zum Schock, als sich herausstellt, dass eine Teilnehmerin der Party nicht mehr lebt. Ohne erkennbare Verletzungen liegt die Tote auf dem Gästebett in der Wohnung ihrer Freundin Laura Feldmann. Laura aber, eine Studentin der Polizeiakademie Nienburg, ist verschwunden. Kann Chefermittler Martin Morlock von der Nienburger Mordkommission den Fall lösen?

Spannend ist nicht nur der Inhalt, sondern auch das die Szenen und Akteure alle aus der Umgebung kommen. Der Kommissar Morlock hat seine familiären Wurzeln in Hoya, seine Mitarbeiterin wohnt in Estorf, das Opfer stammt ursprünglich aus der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen und besuchte die Schule in Verden. Die Fähre in Schweringen spielt ebenso eine Rolle, wie das Nienburger Altstadtfest und die Fahrgastschiff MS „Nienburg“. Es gibt eine Verfolgungsjagd durch Martfeld, und eine Szene spielt bei einem etwas schrulligen und skurrilen Bewohner mitten im Wald. Horst Friedrich ist in Martfeld aufgewachsen und kennt den Ort und die Umgebung gut.

Wer ihn persönlich kennenlernen oder seine Bücher signiert bekommen möchte, den Schreiber der Jerry-Cotton-Romane schon immer etwas fragen wollten, dem bietet die Lesung am 16. Januar um 19.30 Uhr in der „Scheune“ in Bruchhausen-Vilsen die Gelegenheit dazu.

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Die Buchhandlung Meyer errichtet einen Büchertisch. Anmeldungen für diese Veranstaltung sind erwünscht beim Tourismus-Service unter 04252-930055.

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Erstellt:
13. Januar 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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