Für Sven Seeliger geht eine aufregende Rennsaison Ende. Der Rethemer kämpft im hessischen Gründau mit seinem Ford Fiesta um den Titel. Foto: Seeliger

Für Sven Seeliger geht eine aufregende Rennsaison Ende. Der Rethemer kämpft im hessischen Gründau mit seinem Ford Fiesta um den Titel. Foto: Seeliger

Gründau 13.10.2021 Von Die Harke

Motorsport: Sven Seeliger kämpft um den Titel

Mit seinem Ford Fiesta will der Rethemer am Wochenende die DMSB-Rallycross-Meisterschaft gewinnen

Am kommenden Wochenende geht für Sven Seeliger eine aufregende Rennsaison mit Höhen und Tiefen zu Ende. Der Rethemer kämpft im hessischen Gründau mit seinem Ford Fiesta um den Titel in der DMSB-Rallycross-Meisterschaft 2021.

Mit drei Siegen in Folge startete Seeliger in die Saison und behauptete damit bis zur Saisonmitte die Tabellenführung. Ein Motorschaden beim vierten von sechs Läufen warf ihn zurück, doch über Nacht reparierte das Team den Renner und so konnte Seeliger beim fünften Meisterschaftslauf – wenn auch mit einem etwas schwächeren Ersatzmotor – wieder starten, wichtige Punkte einfahren und die Meisterschaft offenhalten.

Seeliger auf Medaillen-Kurs

Die DMSB-Rallycross-Meisterschaft wird unter den Produktionswagen ausgefahren und unterteilt sich in zwei Gruppen: Fahrzeuge mit bis zu 2000ccm Hubraum werden gemeinsam mit denen über 2000ccm Hubraum gewertet, fahren aber aus Gründen der Chancengleichheit für sich separate Rennen aus.

Seeliger startet in der Kategorie bis 2000ccm und steht derzeit mit 116 Punkten auf dem dritten Tabellenrang. Sein Rückstand auf den Zweiten beträgt neun und auf den Führenden 18 Zähler. „Da ist noch was möglich, immerhin kann man an diesem Rennwochenende 30 Punkte holen“ erklärt Seeliger, dessen Verfolger allerdings auch nur zehn Punkte Rückstand auf ihn haben. Es wird also auf jeden Fall einen heißen Kampf um einen der Podiumsplätze in der Endabrechnung geben.

Rennstrecke ohne Schotter

Das Finale der Deutschen-Rallycross-Meisterschaft findet auf dem Gründautalring statt. Dabei handelt es sich seit einigen Jahren um eine reine Asphaltstrecke, obwohl beim Rallycross gerade der Wechsel des Untergrundes von Asphalt und Schotter den Reiz ausmacht.

„Ohne Schotter macht es zwar weniger Spaß, aber wir freuen uns trotzdem auf das Finale. Ein paar Veränderungen sind auch notwendig, beispielsweise muss das Fahrwerk entsprechend abgestimmt werden. Dann werden wir sehen, was noch drin ist“, sagt der Rethemer, der unbedingt auch in der Endabrechnung auf dem Podium stehen will.

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Erstellt:
13. Oktober 2021, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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