In Steyerberg kamen am Ende zwölf Müllsäcke voller Unrat zusammen.  Glauer

In Steyerberg kamen am Ende zwölf Müllsäcke voller Unrat zusammen. Glauer

Steyerberg/Deblinghausen 30.03.2017 Von Die Harke

Müll gesammelt, Wäldchen gesäubert und Freibad vorbereitet

Fleißige Sammler waren auch in Steyerberg und Deblinghausen unterwegs / Autofahrer pöbeln Helfer an

Jahr für Jahr gibt es vielerorts Umweltschutz- oder „Dreck weg“-Tage. In Steyerberg trafen sich jüngst Jugendfeuerwehr und Mitglieder des Ortsrates, um den Ort von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien; in Deblinghausen war man bereits eine Woche vorher aktiv gewesen. Nach einem gemeinsamen Frühstück teilten sich die Steyerberger Müllsammler in sieben Gruppen auf. Ihre Sammelstrecken führten sie vom Spielplatz auf dem Berge bis zum Schwenkenmoorweg, von Reese entlang der Landesstraße, von der Kälberweide über Stolzenauer Straße zum Marktplatz, von der Auebrücke Dunk über Sportallee zum Marktplatz und vom Waldstück Bäckerei bis zum Ahrensbruch.

Größere Mengen an Unrat wurden im Gegensatz zum vergangenen Jahr nicht gefunden. Entlang des Borsteler Weges wanderten jedoch etliche kleine Spirituosenflaschen mit ausländischer Beschriftung in die Müllsäcke. Wieder am Feuerwehrhaus wurde Bilanz gezogen: Zwölf Müllsäcke wurden in kurzer Zeit gefüllt.

Doch wie die Feuerwehr mitteilt, gibt es nicht nur Positives zu berichten: „Entsetzt war ein Ortsratsmitglied über das Verhalten von Autofahrern, welche trotz Warnkleidung der Sammelgruppen ihre Geschwindigkeit nicht reduzierten, sondern eindeutige Gesten zeigten.“

Auch in Deblinghausen gingen Groß und Klein an mehreren Orten gleichzeitig ans Werk. Die Jugendfeuerwehr hatte den alljährlichen Umweltschutztag um eine Woche vorgezogen, um wieder gemeinsam mit dem Bürgerverein „Contur“ Klarschiff im Ort zu machen. Auf rund 3000 Quadratmetern wurde unter Zuhilfenahme von vier Traktoren und Anhängern, einer Motorkettensäge, zwei Motorsensen und viel Manpower die Waldfläche am Deblinghäuser Friedhof von abgestorbenen Ästen, Büschen, Laub und Ähnlichem befreit. Mehr als 30 Personen, davon allein 23 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr, waren den gesamten Vormittag damit gut beschäftigt. Der so gesäuberte Bereich soll bald als Baumgrabstätte dienen.

Mit schweren Maschinen und Gerät, das kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde, und mehr als 25 Personen ging zugleich „[DATENBANK=2601]Contur[/DATENBANK]“ in der Badeanstalt an die Arbeit. Der Verein und die umliegenden Orte blicken, das Bad betreffend, zwar noch in eine ungewisse Zukunft, der erste Teil der Saisonvorbereitung wurde aber voller Hoffnung angegangen. Die dritte zeitgleiche Aktion an diesem Tag war die Altpapiersammlung der Jugendfeuerwehr. Unterstützung fanden die jungen Brandschützer durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und deren Maschinen. Die rund zehn Personen freuten sich über jeden Karton voll Papier oder Pappe und konnten damit zwei große Container füllen.

Der [DATENBANK=3694]Förderverein der Grundschule Deblinghausen[/DATENBANK] stellte am Ende Erbsensuppe zur Verfügung, mit der sich alle Helfer stärkten.

Die rund 30 freiwilligen Helfer in Deblinghausen nahmen sich eine rund 3000 Quadratmeter große Fläche auf dem Deblinghäuser Friedhof vor, wo bald Baumgrabstätten möglich sein sollen. Glauer

Die rund 30 freiwilligen Helfer in Deblinghausen nahmen sich eine rund 3000 Quadratmeter große Fläche auf dem Deblinghäuser Friedhof vor, wo bald Baumgrabstätten möglich sein sollen. Glauer

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Erstellt:
30. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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