Die CDU-Kreistagsfraktion mit den BAWN-Verantwortlichen Arne Henrik Meyer (Siebter von links und Jürgen Sievers (Zweiter von links). Rehaag

Die CDU-Kreistagsfraktion mit den BAWN-Verantwortlichen Arne Henrik Meyer (Siebter von links und Jürgen Sievers (Zweiter von links). Rehaag

Landkreis 17.05.2017 Von Die Harke

Müllgebühren im Kreis steigen 2018

Das hat BAWN-Vorstand Meyer bei einem Besuch der CDU-Kreistagsfraktion im Entsorgungszentrum Krähe mitgeteilt

Die Müllgebühren im Landkreis Nienburg werden zum 1. Januar 2018 steigen. Das hat [DATENBANK=4319]BAWN-Vorstand Arne Henrik Meyer[/DATENBANK] bei einem Besuch der CDU-Kreistagsfraktion im Entsorgungszentrum Nienburg/Krähe mitgeteilt. Nach CDU-Angaben hat Meyer angekündigt, dass es unausweichlich sei, eine Gebührenbedarfsberechnung für den Zeitraum 2018 bis 2020 in Angriff zu nehmen. Im November/Dezember solle sie verabschiedet werden. „Als Wermutstropfen prognostizierte er eine Anpassung der Gebühren an die allgemein gestiegenen Behandlungskosten von Müll und Abfällen zum 1. Januar 2018“, schreibt die CDU. „Zentrale Aufgabe des BAWN ist die Erfassung und Verwertung aller Abfälle vom Hausmüll über Sperrmüll bis zu Wertstoffen aus Haushalten und Nichthaushalten des Kreisgebietes“, erläuterte Meyer den Kommunalpolitikern. Der [DATENBANK=1799]BAWN[/DATENBANK] sei Arbeitgeber für 65 Beschäftigte in Voll- und Teilzeit und bilde zwei Auszubildende aus.

Zusammen mit [DATENBANK=749]Betriebsleiter Jürgen Sievers[/DATENBANK] erläuterte Meyer während eines Rundgangs den Kreislauf der Behandlung von Abfällen und Wertstoffen.

Nach seinen Angaben produzierte jeder Einwohner im Landkreis im Jahr 2016 genau 105,21 Kilogramm Hausmüll, 53,88 Kilogramm Sperrmüll, 79,48 Kilogramm Altpapier, 84,89 Kilogramm Bioabfall und 171,37 Kilogramm Garten-und Parkabfälle. Für die Entsorgung seines Mülls entfallen an Gebühren auf jeden Einwohner 102,41 Euro pro Jahr. Damit erbringe der BAWN ein Preis-Leistungsverhältnis, das gerade im ländlichen Raum kaum zu unterbieten sei.

Aus dem Haus-und Sperrmüll werden in der Müllverbrennungsanlage in Bremen Strom und Wärme gewonnen. 20.000 Tonnen Garten-und Parkabfälle werden bei der RWG Agil in Leese zu Kompost und weiteren Produkten verarbeitet.

Von den Investitionen im Anlagenbereich stellte Sievers eine neue Löschwasseranlage vor. Sie speichert 350 Kubikmeter Wasser. Die Löschkapazität werde von zusätzlich 450 Kubikmetern Sickerwasser erhöht.

Besonders stolz sei der BAWN man auf einen Sonderschadstoff-Container, in dem nun Sondermüll erfasst, getrennt und für die weitere Behandlung vorbereitet werden könne.

Zusammenfassend hob Meyer hervor, dass auch für die Zukunft eine konsequente Professionalisierung der Abfallwirtschaft erforderlich sei.

[DATENBANK=424]CDU-Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter Karsten Heineking[/DATENBANK] (Wegerden) erklärte, dass die Ziele des Abfallwirtschaftskonzeptes des BAWN erreicht worden seien. „Entsorgungssicherheit, Gebührenstabilität, Kundenzufriedenheit und Umweltverträglichkeit sind letztlich eine Wohltat für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis“, betonte er.

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Erstellt:
17. Mai 2017, 21:00 Uhr
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