Blick auf die etwas in die Jahre gekommene Sammlung des Spargelmuseums (von links): Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke, Museumsleiterin Dr. Kristina Nowak-Klimscha und wissenschaftliche Volontärin Imke Appelt. Foto: Büro Schmädeke

Blick auf die etwas in die Jahre gekommene Sammlung des Spargelmuseums (von links): Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke, Museumsleiterin Dr. Kristina Nowak-Klimscha und wissenschaftliche Volontärin Imke Appelt. Foto: Büro Schmädeke

Nienburg 05.01.2021 Von Die Harke

Museum soll moderner werden

Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke besucht Spargemluseum

Mit gebührendem Abstand und reichlich frischer Luft ließ sich der Landtagsabgeordnete Dr. Frank Schmädeke (CDU) von Leiterin Dr. Kristina Nowak-Klimscha das Nienburger Museum zeigen.

Neben dem allgemeinen Austausch über die Arbeit des Nienburger Museum gab es Gelegenheit, um einen Blick auf die Zukunftspläne des Museumsteams zu werfen. Im Fokus stand dabei vor allem das Spargelmuseum, für dessen Überarbeitung bereits erste Konzepte ausgearbeitet wurden.

Gemeinsam mit Imke Appelt, die das Museumsteam seit Juni als wissenschaftliche Volontärin unterstützt und mit Schwerpunkt an der Fortentwicklung des Spargelmuseums arbeitet, tauschten sich der Abgeordnete und das Museums-Team zu Vorstellungen und konkrete Möglichkeiten des Landes zur Umsetzung der Nienburger Pläne aus.

„ Die kleineren Museen im ländlichen Raum sind echte Schätze, die man fördern und unterstützen muss“, so Schmädeke, der als ehemaliger Spargelanbauer vom Spargelmuseum fasziniert zeigte.

Seine Begeisterung für das kleine Museum, das seinen Platz von mehr als zehn Jahren im Garten des Quaet-Faslem-Hauses gefunden hatte, begründe sich nicht nur darin, dass es eine regionale Besonderheit sei und neben der Burgdorfer Spargelsammlung auch einiges an Maschinen und Werkzeugen rund um den Spargelanbau präsentiert, sondern auch auf die Pläne, diesen Museumsteil zu überarbeiten.

Museumsleiterin Dr. Nowak-Klimscha nutze das Treffen, um erste Ideen für ein Überarbeitung der Ausstellung vorzustellen. Bisher habe man sich sehr darauf fokussiert, darzustellen, wie der Spargelanbau früher war. Mit einer erneuerten Dauerausstellung soll der Blick der Besucherinnen und Besucher auf die Gegenwart und in die Zukunft gelenkt werden. Aktuelle Herausforderungen im Spargelanbau, Klimawandel, Saisonarbeit und Absatzmärkte sollten inhaltlich aufgenommen werden.

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Erstellt:
5. Januar 2021, 15:53 Uhr
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