Die Chorklassen des Marion-Dönhoff-Gymnasiums probten auch in einem echten Tonstudio fürs große Sommerkonzert am 1. Juli MDG Nienburg

Die Chorklassen des Marion-Dönhoff-Gymnasiums probten auch in einem echten Tonstudio fürs große Sommerkonzert am 1. Juli MDG Nienburg

Nienburg/Wolfenbüttel 16.06.2019 Von Die Harke

Musik lag in der Luft...

Chorklassen des Marion-Dönhoff-Gymnasiums probten fürs große Sommerkonzert am 1. Juli

Musik lag in der Luft… als die Chorklassen 9, 10 und Oberstufe des Nienburger Marion-Dönhoff-Gymnasiums zusammen mit ihrer Chorleiterin Nicole Prahl und der betreuenden Lehrkraft Bente Pinnau in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel eintrafen und sich auf die intensiven Probentage freuten.

Ein volles Programm ließ keine Langeweile aufkommen, denn in dieser Probenphase werden alle Projekte und Konzerte für das Sommerhalbjahr vorbereitet. Dieses Jahr stand die Arbeit im Tonstudio, die Erarbeitung des Projektes „I believe“ um Haydns Te Deum mit dem Nienburger Kantor Christian Scheel in Kooperation mit der Nienburger Kantorei, dem Nienburger Kammerorchester und dem Gymnasium Stolzenau (Leitung Raphael Munk) sowie die Erarbeitung der Auftritte zur Abiturzeugnisverleihung und das alljährliche Sommerkonzert auf dem Plan. Darüber hinaus gab es auch noch Anderes zu entdecken und zu erleben.

Einige Schüler nutzten das Kulturangebot und sahen sich die Museen der Stadt Wolfenbüttel wie beispielsweise die Herzog August Bibliothek oder das Lessinghaus an.

Der Mittwoch wurde sehnsüchtig erwartet, denn es standen Aufnahmen im Tonstudio in Zusammenarbeit mit einem professionellen Tontechnikerteam auf dem Plan. Das Schild auf der Eingangstür zum Tonstudio wies darauf hin: „Ruhe! Hier startet gerade eine Weltkarriere“. Sollten die Musizierenden sich darüber freuen, lachen oder vor Angst zittern?

Doch schon bald legten sich die Emotionen und die Jugendlichen waren wie Profis bei der Sache. So war nach wenigen Anläufen bereits der erste a cappella Song aufgenommen - das Schild hatte den Chor nicht verunsichert, sondern motiviert. Etwas länger dauerte es beim zweiten Chorstück, denn auch die jungen Sängerinnen und Sänger waren sehr kritisch gegenüber dem eingesungenen Ergebnis und wollten nichts dem Zufall überlassen. Und so wurden die letzten Aufnahmen am Donnerstagvormittag besprochen, neu eingesungen und vom Tontechniker bearbeitet. Und dann war es geschafft: Alles im Kasten.

Doch dies war erst der Anfang. Für ein wenig Nervenkitzel sorgten die anstehenden Auftritte. Spontan wurde ein kleiner Auftritt in dem nahegelegenen Gebäude des Landesmusikrates vereinbart. Dort tagten die Mitglieder der Landesmusikakademie, die dem Landesmusikrat zugehörig sind, und so durfte die Chorklasse des MDG unter Leitung von Nicole Prahl kurzerhand vor diesem Gremium auftreten. Die Mitglieder zeigten großes Interesse an den Jugendlichen und der gesanglichen Darbietung und wünschten sich eine Wiederholung.

Direkt im Anschluss wartete ein weiteres Highlight. Gleichzeitig zu der Probenfahrt fand die intensive Probenphase des Landesjugendjazzorchesters statt. Teilnehmer sind nicht nur musikbegeisterte sondern ebenso talentierte Jugendliche, die sich ganz besonders gut mit Jazzmusik auskennen und sie auf höchstem Niveau spielen. Die Ensembles tauschten sich gegenseitig aus. Mit diesem beschwingten Gefühl gingen die Jugendlichen in die letzte Probe, räumten die Sachen zusammen und wanderten mit Gepäck zum Bahnsteig.

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Erstellt:
16. Juni 2019, 07:21 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 28sec

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