„Die müssen unbedingt wiederkommen“, hieß es. Winkelmann

„Die müssen unbedingt wiederkommen“, hieß es. Winkelmann

Rodewald 28.02.2019 Von Die Harke

Musikalische Reise ins Glück

Mit „Herzen in Terzen“ haben die Zuhörer eine schöne Zeit in Rodewald verbracht

Seit 1989 gibt es die quirlige A-cappella-Formation „Herzen in Terzen“. Am Samstagabend wurden deren Gäste im Binderhaus Rodewald mitgenommen auf eine wunderbare Reise ins Glück. „Komm’se mit“, so leitete Barbara Koch den Abend mit urkomischen, kurzweiligen und intelligenten Geschichten ein. Alles vier Damen haben ausgebildete Stimmen, die sich ohne Ins-trumente auf singende und kabarettistische Weise dem Verhältnis zwischen den Geschlechtern annehmen. Auch nach fast 30 Dienstjahren ist „Herzen in Terzen“ als Deutschlands dienstälteste Girl Group gut bei Stimme. Und so ging es gleich musikalisch mit der Reise ins Glück los. Während eine Dame gerne an die Küste wollte, eine andere aber nach Mallorca, dachte die dritte gleich an Florida. Und so sangen sie: „Am Stand von Florida ging ich spazieren; es war ihr Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini.“

Nach Betrachtungen zum Thema Liebe auf den ersten Blick, die das große Glück bringen soll, kam der schöne alte Schlager „Rote Lippen soll man küssen“. Mit wunderbarer Stimme dann das Solo „Quando“, nachdem die Ayurveda-Kur, in Bad Fallingbostel zelebriert, von einem Inder gelobt wurde.

Wenn man als Dame aus dem Haus geht, was sollte man auf jeden Fall dabei haben? Die Frage wurde sofort musikalisch beantwortet: „Ohne geht es nicht, ohne läuft es nicht. Ich gehe niemals ohne dich los. Handtasche, du meine Zuversicht!“ Selbstverständlich hatten alle die passende Tasche dabei.

Eine Akteurin mit Namen Helga hatte nun doch endlich einen Mann kennengelernt, und alle Damen brachen in einen wahren Regen aus Fragen aus. Wo denn, Helga? Wie denn, Helga? Wie heißt er denn, Helga? Wo ist er denn jetzt, Helga? Und die Antwort folgte natürlich umgehend: „Bei Tag und Nacht denk ich an dich, Klaus-Dieter. Klaus-Dieter, dein Chic und dein Charme, der gefällt.“

Das süße Leben sollte es für jede geben, deshalb suchte auch Rita nach dem schönen Leben mit „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!“.

Zwei Damen, als Mario und Giuseppe verkleidet, läuteten den italienischen Teil mit „O mia bella Napoli“ und „Zwei kleine Italiener“ ein. Der alte Freddy-Quinn-Hit „Heimweh“ ließ manchen Zuschauer die Zeilen „So schön, schön, war die Zeit“ mitsingen.

„Ich frag den Wind, ist er es?“: Tatsächlich dachte man, die leibhaftige Nana Mouskouri stehe auf der Bühne und sänge „Ein Schiff wird kommen“.

Die Show mit bekannten Liedern zum musikalischen Kabarett begeisterte die Gäste im Binderhaus. „Herzen in Terzen“ in ihren schrillen, sommerlichen Outfits waren ein Genuss für Ohren und Augen. „Die müssen unbedingt wiederkommen“, war mehrfach zu hören.

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Erstellt:
28. Februar 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 19sec

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