Musikalischer Marathon

Musikalischer Marathon

Die Sänger und Sängerinnen des MDG hatten in der vergangenen Woche viel zu tun. Kaminski

Gleich fünf Auftritte an fünf aufeinanderfolgenden Tagen hatten viele Musiker am [DATENBANK=4705]Marion-Dönhoff-Gymnasium[/DATENBANK] (MDG) in der letzten Schulwoche. Während andere Schüler nach dem Notenschluss sich schon langsam auf die Ferien einstimmten, hatten die Schüler der Bläserklassen und der unterschiedlichen Vokalensembles ganz abgesehen von Generalproben oder dem Einstimmen einen wahren Marathon zu vollbringen: Am Freitagnachmittag fand die feierliche Verabschiedung der Abiturienten auf dem Hornwerk statt – natürlich festlich umrahmt durch musikalische Beiträge. Am Wochenende unterstützten die Sänger die Aufführung von Beethovens neunter Sinfonie unter Christian Scheel von der [DATENBANK=2687]Nienburger Kantorei[/DATENBANK] sowohl am Samstag- als auch am Sonntagabend.

Und schließlich durfte am Montag und Dienstag das traditionelle Sommerkonzert im Forum des MDG nicht fehlen. „Ohne sie hätten wir das nicht geschafft“, meinte dann auch Musiklehrerin Gudula Kuban und dankte damit nicht nur der neuen Kollegin Sabrina Klassen, sondern auch den vielen externen Stimmtrainern von der Musikhochschule in Hannover.

Denn trotz der Terminfülle sollten bei der Qualität keine Abstriche gemacht werden, gerade die Mitwirkung an der „Ode an die Freude“ stellte die Mitwirkenden vor große Herausforderungen: Über 80 Sängerinnen und Sänger sind in den unterschiedlichen Chorgruppen aktiv und mussten für das Projekt viele Stunden gemeinsam proben.

Auch die Bläserklassen, die normalerweise in den einzelnen Jahrgängen organisiert sind, hatten ein ähnliches Problem: Die etwa 40 Blechbläser trafen mit der bekannten und schwungvollen Titelmusik von „Pirates of the caribbean“ den Geschmack des Publikums, sodass die Zuschauer bei „standing ovations“ nach einer Zugabe verlangten. Die freudig überraschte Dirigentin Claudia Rickermann versprach, die Zugabe für das nächste Jahr fest einzuplanen. Das heißt wohl, dass die Musiker auch dann wieder viel zu tun haben werden.