Annika Büsching DH

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Südkreis 29.10.2017 Von Annika Büsching

NKV, KK oder Kameradschaft?

Guten Tag

Die Kyffhäuser-Kameradschaften Warmsen, Wellie und Holzhausen sind Geschichte – zumindest in ihrer bisherigen Form: Mit einem Vergleich ist der Rechtsstreit mit dem Kyffhäuserbund zu Ende gegangen (siehe Bericht auf Seite 21). Sie dürfen sich fortan nicht mehr „Kyffhäuser“ nennen. Die Kameradschaft Wiedensahl und der übergeordnete Kreisverband Stolzenau harren derweil der Dinge, die da kommen. Beinahe trotzig hielten die hiesigen Kameradschaften auch dann noch an der Bezeichnung „Kyffhäuser“ fest, als sie längst aus dem Kyffhäuserbund aus- und der Niedersächsischen Kameradschaftsvereinigung beigetreten waren. „Wir sind Kyffhäuser und wollen Kyffhäuser bleiben“, hatten Kreisvorsitzender Harmut Hävemeier aus Wiedensahl und sein Stellvertreter Heinz Ensemeier, der zugleich Vorsitzender in Warmsen ist, immer wieder betont.

Nun schlagen sie leisere Töne an. Und HARKE-Lesern fällt auf: In den Berichten der oben genannten Kameradschaften ist von Kyffhäusern keine Rede mehr, das altbekannte KK ist der Abkürzung NKV für Niedersächsische Kameradschaftsvereinigung gewichen.

Nicht nur Hävemeier tut sich damit schwer. NKV Warmsen oder NKV Wiedensahl, das klinge nicht gut, meint er, das Wort Kameradschaft müsse schon noch sein. Oder besser noch die zwei K.

Denn das verbiete die Rechtsprechung nicht: „KK dürfen wir uns weiterhin nennen. Und wer das Kürzel kennt, weiß, dass es Kyffhäuser-Kameradschaft heißt.“

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Erstellt:
29. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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