Die „Spanwerk“-Crew aus Lavelsloh. Foto: Homann

Die „Spanwerk“-Crew aus Lavelsloh. Foto: Homann

Lavelsloh 29.05.2020 Von Die Harke

Jungunternehmer trotzt der Krise

Heinzig Group expandiert weiter / Produktionsstandort in Lavelsloh

Die Heinzig Group aus Rahden wächst weiter. Mit einem neuen Projekt von Mario Heinzig und Roger Zimmermann als Gesellschafter entsteht das nunmehr sechste Glied der Gruppe.

Es hat sich etwas getan im Lavelsloher Industriegebiet: Seit März 2019 agiert der Jungunternehmer Marcel Homann als Geschäftsführer in der „SpanWerk GmbH CNC Fertigungstechnik“. Auf den Rund 400 Quadratmetern fertigt das Unternehmen Fräs- und Drehteile für die Industrie jeglicher Art. Von Prototypen bis hin zur großen Serienfertigung sei alles möglich, heißt es in einer Mitteilung der Heinzig Group.

Für Homann sei ein Traum in Erfüllung gegangen, denn mit dem Gedanken der Selbstständigkeit habe er schon viele Jahre gespielt. „Als das Angebot dann im Raum stand habe ich kurzfristig kalte Füße bekommen, denn ein Unternehmen zu führen bedeutet sehr viel Verantwortung.“ Trotzdem wagte der Geschäftsführer den Schritt und bereue bis heute keine Sekunde: „Jeden Tag neue Herausforderungen selber meistern bereitet mir innere Zufriedenheit und viel Freude.“

Besser hätte der Start nicht laufen können: Ein großes Bahnunternehmen wird bereits beliefert und so konnte der Jungunternehmer schon einige Monate nach der Eröffnung sein erstes TÜV-geprüftes Zertifikat erlangen.

„Besonders wichtig ist mir, die Firma und das Tätigkeitsfeld meines Berufes nach außen hin zu präsentieren, sei es auf unserer Website oder auch auf Social Media wie Instagram.“ Dort posten der Jungunternehmer und seine Frau Ronja, die Ihren Mann im Betrieb unterstützt, regelmäßig Videos und Bilder von dem Betrieb und der Arbeiten vor Ort.

„Damit möchten wir transparent für unsere Kunden als auch für die heranwachsende Generation sein. Zerspanungstechnik ist unglaublich vielseitig und interessant, wir hoffen, dass sich dadurch mehr junge Leute ein besseres Bild von diesem Beruf machen können.“

Nach dem erfolgreichen Start ist die Corona-Krise eine Herausforderung. „Jetzt heißt es mehr als je zuvor, Zähne zusammenbeißen und abliefern. Man merkt deutlich, dass es schwieriger ist, bei potenziellen Kunden Fuß zu fassen. Da hilft nur, hartnäckig zu bleiben und zu überzeugen. Eine große Prise Glück kann auch nicht schaden.“

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Erstellt:
29. Mai 2020, 19:54 Uhr
Lesedauer:
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