Mitglieder des Vorstand und Aufsichtsrats (von links): Personen auf dem Bild: von links Heinrich Ostermann, Hans-Henning Knake, Jörg Schäfer, Henning Hüneke, Matthias Hogrefe, Joachim Wicke, Cord Rengstorf und Frank Bergmann-Kramer. Viehvermarktung Hoya

Mitglieder des Vorstand und Aufsichtsrats (von links): Personen auf dem Bild: von links Heinrich Ostermann, Hans-Henning Knake, Jörg Schäfer, Henning Hüneke, Matthias Hogrefe, Joachim Wicke, Cord Rengstorf und Frank Bergmann-Kramer. Viehvermarktung Hoya

Hoya 11.11.2016 Von Die Harke

Nachfrage aus China rettet Schweinemästern den Preis

Viehvermarktung Grafschadt Hoya tagte: Mehr Milchkühe wurden 2015 geschlachtet / Ordentliche Preise auf dem Rindermarkt

Kürzlich veranstaltete die Viehvermarktung Grafschaft Hoya ihre Generalversammlung im Gasthaus Okelmann in Warpe. Dabei berichtete Geschäftsführer Matthias Hogrefe über das abgelaufene Geschäftsjahr 2015: Die aktuelle Situation am Schlachtschweinemarkt könne trotz zuletzt fallender Preise noch als „gut“ bezeichnet werden. Besonders die gestiegene Nachfrage aus China habe den Schweinemastbetrieben den Preis gerettet. Das Exportgeschäft sei und bleibe daher weiterhin auschlaggebend für eine solide Preisnotierung. Im Großviehbereich sei der Anteil an Kuhschlachtungen 2016 um 15 Prozent höher im Vergleich zum Vorjahr, das sei auf zuletzt niedrigere Milchpreise zurückzuführen. Der Milchpreis ziehe nach einer sehr langen Tiefpreisphase jetzt langsam wieder an, dies zeigten auch die steigenden Preise im Lebensmitteleinzelhandel. Im Bereich der Rinderpreise könne über ein recht ordentliches Preisniveau berichtet werden, dies gelte jedoch nicht für den Kuhpreis, der durch die große Menge stark unter Druck stehe.

Der Ferkelmarkt bestehe seit längeren schon aus zugeordneten Ferkelerzeugern und Mästern und könne in dem Bereich als ausgeglichen beschrieben werden. Überhangpartien seien am Markt dagegen oft nur mit deutlichen Abschlägen zu vermarkten, so Geschäftsführer Hogrefe.

Der Umsatz mit Schlachtvieh hat wieder zugelegt

Der Umsatz konnte mit insgesamt 918613 Stück vermarkteten Nutz- und Schlachtvieh um 61911 Stück im Vergleich zum Vorjahr wieder zulegen. Der wertmäßige Umsatz belief sich dabei auf 91,558 Millionen Euro. Abschließend bedankte sich Hogrefe bei allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit, die einen maßgeblichen Anteil an der guten Entwicklung der Genossenschaft beigetragen hätten.

Der vom Genossenschaftsverband Norddeutschland aufgestellte und geprüfte Jahresabschluss 2015 schloss mit einem Reingewinn von 132744,37 Euro ab, der auf einstimmigen Beschluss in die Rücklagen fließt. Der vom Verbandsprüfer verlesene Prüfungsbericht verdeutlichte der Versammlung „eine gute Entwicklung der finanziellen Verhältnisse der Genossenschaft trotz angespannter Marktsituation“.

Der Vorstand und Aufsichtsrat wurden in getrennten Abstimmungen jeweils einstimmig entlastet. Anschließend fanden die Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat statt. Aus dem Vorstand stand der Vorstandsvorsitzende Jörg Schäfer aus Calle zu Wahl. Dieser wurde einstimmig wiedergewählt.

Im Aufsichtsrat standen mit Frank Bergmann-Kramer aus Eystrup, Joachim Wicke aus Hollen und Cord Rengstorf aus Hoyerhagen gleich drei turnusmäßige Wahlen an. Alle Aufsichtsratsmitglieder wurden in getrennten Wahlen einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

Anschließend wurde Herbert Brefka aus Homfeld nach 38-jähriger Zugehörigkeit als Viehkraftfahrer in den Ruhestand verabschiedet. Er bleibt aber der Firma weiterhin auf Abruf erhalten.

Im Anschluss berichtete Hogrefe über den aktuellen Neubau des Bürogebäudes für die Disponenten und Fahrer, sowie die Anschaffung eines neuen 40-Tonnen-Viehtransporters. „Der Neubau des Bürogebäudes mit seinen Sozialräumen für die Kraftfahrer sowie der bisherige Betrieb der modernen und beheizbaren Waschhalle fördere weiter die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter“, so Hogrefe.

Zum Artikel

Erstellt:
11. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 21sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.