Verden 27.09.2019 Von Die Harke

Nachfrage ungebremst

Zuchtbulle erzielt zum Auftakt der Masterrind-Versteigerung Höchstpreis

Die Zuchtviehauktion der Masterrind startete jüngst in Verden mit einem vielversprechenden und zügigen Verlauf bei der Versteigerung der Zuchtbullen. 2.650 Euro und den Höchstpreis des Tages erlöste zu Beginn der Benz-Sohn Benny vom Betrieb Alfons Meyer in Emstek, der in niedersächsischem Besitz bleibt. Bei den abgekalbten Färsen habe es in Folge ein etwas ruhigeres Marktgeschehen gegeben. Der Markt sei dennoch aufgrund der guten Kontakte, speziell nach Italien, vollständig geräumt worden. Allerdings zu einem – im Vergleich zur Vorauktion – etwas nachgebenden Preis im Durchschnitt von 1.554 Euro. Das Kaufinteresse aus Deutschland sei bei der spürbar angespannten Situation auf dem Milchmarkt und den begrenzenden Futterreserven eher verhalten gewesen.

Demgegenüber scheint die internationale Nachfrage ungebremst zu sein, teilt Masterrind in einer Pressemitteilung mit. Nahezu 70 Prozent der Tiere wurden auch bei dieser Auktion ins Ausland verkauft, insbesondere in die nördlichen italienischen Regionen rund um den Po (Bergamo, Cremona, Brescia). Vor Ort herrscht eine gute Milchpreissituation, weshalb die Nachfrage stetig anzieht.

Die internationalen Käufer setzten nach wie vor auf hohe Qualitäten, weshalb die 2.000- Euro-Grenze bei den besseren Tieren schnell überschritten werde. So habe auch eine Azur-Tochter vom Betrieb Jürgen Hintze aus Trebel überzeugen können, die mit 2.200 Euro den Spitzenpreis bei den abgekalbten Färsen erzielte und zu einem Besitzer nach Italien wechselt.

Die nächste Auktion in Verden findet nach Masterrind-Angaben am 5. November statt.

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Erstellt:
27. September 2019, 21:00 Uhr
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