Information vor Ort (von links): Oberarzt der Kardiologie Dr. Erdem Aydilek, Projektberaterin Svenja Bestle, Klinik-Geschäftsführer Marco Martin, Maik Beermann, Geschäftsführer Innovation Health Partners, Prof. Dr. Arno Elmer, Projektpartner von Schell. Abgeordnetenbüro Beermann

Information vor Ort (von links): Oberarzt der Kardiologie Dr. Erdem Aydilek, Projektberaterin Svenja Bestle, Klinik-Geschäftsführer Marco Martin, Maik Beermann, Geschäftsführer Innovation Health Partners, Prof. Dr. Arno Elmer, Projektpartner von Schell. Abgeordnetenbüro Beermann

Nienburg 09.03.2017 Von Die Harke

Nachsorge von Schlaganfall-Patienten verbessern

Bundestagsabgeordneter Beermann bringt Medizinfirma und Helios-Kliniken zusammen

Wie sieht die Nachversorgung von Schlaganfallpatienten in der Zukunft aus, und kann die Digitalisierung des Gesundheitswesens hier zum Wohle der Patienten eingesetzt werden? Diese und weitere Fachfragen wurden kürzlich in den Räumen der Helios-Kliniken in Nienburg mit dem [DATENBANK=754]Klinik-Geschäftsführer Marco Martin,[/DATENBANK] dem Oberarzt der 53299, dem heimischen Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU) und den Vertretern der Innovation Health Partners, Geschäftsführer Prof. Dr. Arno Elmer und Projektberaterin Svenja Bestle sowie dem Projektpartner von Schell, diskutiert. Das hat der Abgeordnete mitgeteilt. [DATENBANK=12]Beermann[/DATENBANK] hatte dieses Treffen organisiert, damit das Unternehmen der Klinik seinen Ansatz für eine bessere Patientennachversorgung präsentieren konnte. „Wenn ich gute Ideen in Berlin kennenlernen kann, so bringe ich diese gerne als Vermittler in den Wahlkreis ein“, so der Abgeordnete. Als Sprecher seiner Fraktion für „eHealth“ im Ausschuss für Digitale Agenda und als Befürworter der digitalen Patientenakte liege Beermann dieses Thema besonders am Herzen. „Wir können die Versorgung der Menschen durch den technischen Fortschritt verbessern“, ist sich Beermann sicher.

Prof. Dr. Elmer, der als Professor auch im Lehrbetrieb tätig sei, erklärte den Beteiligten das Konzept: „Schlaganfälle treffen die Menschen unvorbereitet und haben eine hohe soziale Implikation. Sie führen häufig zum Verlust von Lebensqualität und falsch nachbehandelt, besteht die Chance eines Rückfalls. Unser Konzept der Schlaganfall-Nachversorgung spannt ein digitales Netz rund um den Patienten – von den Ärzten über das Krankenhaus bis hin zur Apotheke und der Pflege.

Die Nachversorgung wird zentral mit Hilfe einer IT-Plattform, die an vorhandene Software ankoppeln kann, gesteuert. Dazu gibt es auch die hauptberuflichen Koordinatoren, welche sich gezielt um die Patienten kümmern. Wir verfolgen das Ziel der Teilnahme der Patienten am normalen Leben und einer eigenständigen, unabhängigen Lebensführung.“

Klinik-Geschäftsführer Martin und Oberarzt Dr. Aydilek haben nach Beermanns Angaben die Präsentation mit Interesse aufgenommen. Dr. Aydilek erläuterte den technischen und medizinischen Stand und die überdurchschnittlichen Möglichkeiten des Krankenhauses in Nienburg: „Wir können hier vieles leisten, was nicht selbstverständlich für ein Krankenhaus dieser Größe ist.“

Man vereinbarte ein baldiges weiteres Treffen. Beermann zeigte sich erfreut: „Es wäre für die Menschen im Landkreis schön, an vorderster Stelle des technisch-medizinisches Fortschritts zu stehen.“

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Erstellt:
9. März 2017, 21:00 Uhr
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