Heidi Reckleben-Meyer DH

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Südkreis 18.08.2019 Von Heidi Reckleben-Meyer

Nährboden für Begeisterung

Guten Tag

„Für die Welt ist Nordel nur irgendein Dorf, aber für uns ist es die Welt.“ Unter diesem Motto feierte Nordel jetzt sein 775-jähriges Bestehen. Das Motto ist auch eine Liebeserklärung an diesen kleinen Ort von seinen 513 Einwohnern. Auch viele ehemalige Nordeler waren beim Festakt in Horstmanns Scheune dabei. Selbst der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig zeigte sich beeindruckt, von einer „Veranstaltung, die ihresgleichen sucht“ und mehr Gäste zählte als Nordel überhaupt Einwohner hat.

Auffällig auch, dass besonders viele jüngere Leute sich auf den Weg gemacht hatten, mitfeierten und sich einbrachten – ob auf der Bühne beim Sketch von Jürgen Heile als „Ewald und Erwin“ (gespielt von Andreas Gerling und Julian Speckmann) oder beim Verkauf der kleinen Ansteck-Pins mit dem neuen Nordeler Logo, für das Nina Barg, Nele Gosewehr und Sinja Schriefer die Werbetrommel rührten.

Die starke Dorfgemeinschaft, der Zusammenhalt und das Wir-Gefühl wurden in Nordel greifbar. Und dieses Miteinander ist nichts, was verordnet werden kann. Es muss wachsen. Dafür braucht es Raum. Und in Nordel, wie in einigen weiteren Orten des Landkreises Nienburg schafft man es, die Jugend für ihren Ort, für ihr Dorf zu begeistern.

Gegenseitiger Respekt ist dabei ein wichtiger Baustein. Das setzt voraus, dass man sich kennt. Traditionen, wie der Faslam in Nordel, bei dem die Dorfjugend einmal im Jahr von Haus zu Haus zieht, ermöglichen ein lockeres Kennenlernen innerhalb des Dorfes über alle Grenzen hinweg. Wenn dann auch noch Vorschläge der Dorfjugend umgesetzt und sie in Verantwortung eingebunden wird, ist das unschlagbar.

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Erstellt:
18. August 2019, 21:46 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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