Das Nienburger Tanzpaar Doris und Ulf Nagel nahmen in Dresden an einem Weltranglistenturnier teil. Foto: Nagel

Das Nienburger Tanzpaar Doris und Ulf Nagel nahmen in Dresden an einem Weltranglistenturnier teil. Foto: Nagel

Dresden 09.11.2019 Von Ulf Nagel

Nagels tanzen unter die Top 49

Das Nienburger Standardpaar überzeugt bei einem Weltranglistenturnier in Dresden

Dresden stand zuletzt ganz im Zeichen des Tanzsportes. Neben diversen Meisterschaften gab es auch Weltranglistenturniere der WDSF. Und zu dem Turnier der Senioren II S reisten das Nienburger Tanzpaar Doris und Ulf Nagel von der Weser an die Elbe, um sich mit 117 Paaren zu messen.

In Dresden ging es früh am Morgen mit dem Eintanzen los. Nagels hatten sich eine Ecke des Saales ausgesucht, um sich von dort in das Getümmel auf der Fläche zu stürzen. Das Eintanzen war ein „Hauen und Stechen“ und kurz darauf ging es schon mit der Vorrunde los. Zwölf Paare waren gleichzeitig auf der Fläche und der Saal schien von Tanz zu Tanz kleiner zu werden. An ein gutes Durchkommen war nicht zu denken und so versuchten Nagels das Beste aus der Situation zu machen und es reichte für die erste Zwischenrunde.

Nach einer kurzen Pause, mit einem kleinen Schockmoment aufgrund einer abhandengekommenen Startnummer von Ulf Nagel lief es besser und die Anspannung der ersten Runde fiel ab. Zwischen den Tänzen gab es noch schnell aufbauende Tipps von den ebenfalls anwesenden Hannoveraner Tanzpaaren, sodass Doris und Ulf Nagel die zweite Runde zufrieden absolvierten. Damit hatten sie ihr gestecktes Ziel erreicht, holten sich noch ein kurzes Feedback über ihre Leistung und begannen die Sachen zu packen.

Doch zu ihrer Freude leuchete ihre Startnummer erneut auf und sie hatten es geschafft, sich für die dritte Runde (49‘er-Runde) zu qualifizieren, die dann die Kür für Nagels darstellen sollte. Hier tanzten sie komplett locker auf und man sah ihnen an, dass sie es genossen dabei zu sein. Sie versteckten sich nicht, sondern hielten gut und schafften am Ende den Sprung auf den 45. Platz. „Ein Ergebnis auf das wir lange gehofft und hingearbeitet haben. Klar haben wir das danach noch ordentlich gefeiert“, sagte ein stolzer Ulf Nagel abschließend.

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Erstellt:
9. November 2019, 18:50 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 59sec

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