Münchens Trainer Julian Nagelsmann fordert von seiner Mannschaft eine andere Körperspannung. Foto: Bernd Thissen/dpa

Münchens Trainer Julian Nagelsmann fordert von seiner Mannschaft eine andere Körperspannung. Foto: Bernd Thissen/dpa

München 14.02.2022 Von Deutsche Presse-Agentur

Nagelsmann startet Spannungsaufbau für Salzburg

Nach einem Tag „zum Durchschnaufen“ für seine Profis im Anschluss an die Bundesliga-Blamage in Bochum startet Julian Nagelsmann beim FC Bayern die Vorbereitung aufs Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen RB Salzburg.

Der Trainer erwartet dabei in der nicht-öffentlichen Trainingseinheit auf dem Vereinsgelände eine ganz andere Körperspannung seiner Stars.

„Es darf einfach nicht so träge sein in allem. Das sollte uns am Mittwoch nicht passieren“, sagte Nagelsmann nach dem ernüchternden 2:4 gegen den VfL Bochum mit Blick auf das Gastspiel in Salzburg.

Schwache Leistung hatte sich abgezeichnet

Nagelsmann wird gerade bei der Personalauswahl auf dem Trainingsplatz sehr genau hinschauen. Denn nach der Fehlleistung in Bochum hatte der 34-Jährige offenbart, dass sich diese bereits beim Training „ein bisschen abgezeichnet“ hatte.

„Wir haben kein gutes Abschlusstraining gehabt“, berichtete Nagelsmann: „Wir sind schon ein Spitzenteam, aber offensichtlich kriegen wir es nicht hin, dass sehr viele Spieler dann den Schalter umlegen können. Wir haben zu wenig Spannung gehabt.“

Nationalspieler Joshua Kimmich hatte ebenfalls die Einstellung gegen den Aufsteiger bemängelt. „So können wir die nächsten Spiele nicht angehen“, mahnte der Mittelfeldspieler. Kapitän Manuel Neuer, Leon Goretzka und Alphonso Davies werden auch in Salzburg fehlen.

In Europas Königsklasse beginnt in dieser Woche die K.o.-Phase. Die Bayern sind der einzige Bundesligist, der noch im Wettbewerb ist. In internationalen Spielen laufen die Münchner Profis in der Regel mit der höchsten Motivation auf. In der Gruppenphase gelangen sechs Siege mit 22:3 Toren. Keine andere Mannschaft in Europa war besser.

© dpa-infocom, dpa:220213-99-111865/2

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Erstellt:
14. Februar 2022, 04:52 Uhr
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