Namen und Nachrichten

Namen und Nachrichten

Sabine Rickmann-Behme dankte Stefan Grote, der zum 100. Mal sein Blut spendete. DRK

„Mary Poppins“ verzaubert Schüler

Seit vielen Jahren begeistert das zauberhafte Kindermädchen „Mary Poppins“ die Welt. Die Geschichte basiert auf der Romanvorlage von P. L. Travers sowie dem bekannten Disneyfilm und ist in Hamburg als Musical zu bewundern. Das haben Mädchen und Jungen der Realschule Langendamm gemeinsam mit ihrer Lehrerin Heike Laskowski und interessierten Eltern im Rahmen ihrer alljährlichen Musicalfahrt getan. „Zeitlose Unterhaltung, klangvolle Lieder und magische Momente führten uns in eine wunderbare Welt, sodass Standing Ovations die logische Schlussfolgerung am Ende der Aufführung waren. Diese Stimmung hielt noch während der gesamten Rückfahrt an und zauberte auf jedes Gesicht ein kleines Lächeln“, heißt es in einem Bericht.

Blutspende in Bühren

Beim Blutspendetermin in Bühren im Dorfgemeinschaftshaus waren unter den 34 Spender auch drei Neulinge. Stefan Grote spendete sogar zum 100. Mal. Als Stärkung gab es ein leckeres Büffet. Das Team bedankt sich bei allen Spendern. Der nächste Blutspendetermin ist am 11. September.

Grundschüler testen Spielplätze

Im Rahmen einer dreitägigen Projektwoche hat eine Gruppe der Klasse 4b der Friedrich-Ebert-Schule aus Nienburg verschiedene Spielplätze getestet. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Janin Brüwer wurden fünf Spielplätze aus ihrem Schulumfeld unter verschiedenen Aspekten ausgewertet: einzelne Spielgeräte (Zustand, defekte Stellen, für welches Alter geeignet, Spaßfaktor), Sauberkeit der Anlage, Anzahl/Art der Sitzgelegenheiten, Mülltonnen, Umgebungscheck (Möglichkeiten zum Spielen, Gefahr durch Straßen). Ebenso sammelten die 9- bis 11-Jährigen nützliche Anregungen für einen neuen Spielplatz. „Alle Ergebnisse wurden am letzten Projekttag gemeinsam im Nienburger Rathaus an die Stadtverwaltung überreicht“, heißt es abschließend.

„Die Aktiven“ besuchen Völlers

„Die Aktiven“, die Selbsthilfegruppe für alleinstehende Frauen über 50 Jahre des Paritätischen Nienburgs, haben die SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers in Berlin im Deutschen Bundestag besucht. Sie verfolgten im Plenarsaal eine Debatte zum Verteidigungshaushalt und tauschten sich danach für eine Stunde mit der Politikerin aus Rehburg-Loccum aus. Es ging darum, wie die Qualität in der Pflege verbessert werden könne, wie mehr Wertschätzung für Erzieherinnen und Erzieher zu erreichen wäre oder die Frage, warum noch immer so viel weniger Frauen als Männer in der Politik seien. „Die Gruppe hatte nicht nur jede Menge Fragen, sondern auch ordentlich Diskussionslaune mitgebracht“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das war ein wirklich tolles Aufeinandertreffen. Für viele Frauen – ob verwitwet, geschieden oder alleinstehend – bieten Die Aktiven‘ einen ganz wichtigen Ort für gemeinsame Gespräche und Unternehmungen. Ich hoffe, meine Besucherinnen hatten einen ereignisreichen und spannenden Tag in Berlin“, wird Völlers abschließend zitiert. Sie lädt alle aus den Landkreisen Schaumburg und Nienburg ein, ihr einen Besuch im Deutschen Bundestag abzustatten. Interessenten können über das Berliner Büro per E-Mail an marja.voellers@bundestag.de oder unter Telefon (0 30) 22 77 75 70 einen Termin vereinbaren.

Maibaum auch in Oyle

In Oyle wird seit einigen Jahren ein Maibaum aufgestellt. Die Organisatoren Hans-Walter Bösch, Thomas Wiese, Glenn Blietschau, Armin Kapteina und Volker Papenhausen haben diese Tradition ins Leben gerufen. Jeden Sonnabend vor Pfingsten treffen sich die Bewohner der Korporalschaft Waldesgrund um 16 Uhr in der Straße Alte Rott. Uschi und Glenn Blietschau stellen jedes Jahr ihre große Doppelgarage zur Verfügung. Der von den Frauen geschmückte Baum wird mit vereinten Kräften in der Alten Rott aufgestellt. Danach wurde mit Getränken, Bratwurst und selbst gemachten Salaten bis in den späten Abend gefeiert. „In diesem Jahr waren bei bestem Wetter 56 Personen dabei“, heißt es dazu in einem Bericht. Erst am 3. Oktober werde der Maibaum wieder abgebaut und ins Winterquartier gebracht.

Baumeister besuchen Albert Leymann

Der Dipl.-Ing. Albert Leymann hat eine Gruppe vom Bund Deutscher Baumeister in seiner Niederlassung in Nienburg zur Eröffnung der „Gartenpräsentation“ empfangen. Bereits sein Großvater hatte von 1893 bis 1897 an der „Königlichen hannoverschen Baugewerkschule zu Nienburg/Weser“ sein Ingenieurstudium absolviert und im nahen Sulingen ein Mädchen geheiratet, erfuhren die Gäste. So wurde hier schließlich die auf Fliesen spezialisierte Firma 1900 gegründet. Mittlerweile gibt es 13 Standorte in Niedersachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen mit Groß- und Einzelhandel. Ansprechpartner sind gewerbliche und private Kunden, die sich mit Bauen, Renovieren oder Sanieren beschäftigen.

Dasein-Hospiz auf Friedhöfen

Eine Erdbestattung oder ein Urnenbegräbnis sei für viele, ja fast alle Menschen, heute ein Begriff. Gibt es da aber auch noch andere Möglichkeiten? Damit haben sich Begleiterinnen des Dasein-Hospizes Nienburg beschäftigt. Volker Brinkmann, verantwortlich für die städtischen Friedhöfe, erläuterte auf dem Friedhof Kräher Weg, dass viele verschiedene Arten der Bestattung möglich seien. „Bei einer sehr informativen Führung über das Friedhofsgelände wies er auf die Unterschiede der Bestattung verschiedener Glaubensrichtungen und Kulturen hin, auf neue individuelle Möglichkeiten wie Ruhegemeinschaften, und zeigte auch den immer größer werdenden Bereich für anonyme Gräber“, wird dazu mitgeteilt. Zum Abschluss besuchte die Gruppe den beeindruckenden jüdischen Friedhof an der Mindener Landstraße.