Natürlich geht's in Holtorf weiter: Hans-Werner Max bei seinem Besuch in der Redaktion. Hagebölling

Natürlich geht's in Holtorf weiter: Hans-Werner Max bei seinem Besuch in der Redaktion. Hagebölling

Holtorf 04.03.2017 Von Edda Hagebölling

„Natürlich geht‘s in Holtorf weiter“

Freibad-Förderverein bereitet neue Saison vor / Hans-Werner Max im Gespräch mit der HARKE am Sonntag

„Natürlich geht‘s in Holtorf weiter.“ [DATENBANK=3065]Hans-Werner Max[/DATENBANK], zusammen mit [DATENBANK=3199]Ralf Gilster[/DATENBANK] stellvertretender Vorsitzender des Vereins zur Förderung und Erhaltung des Holtorfer Freibades – so der offizielle Vereinsname – war gerne bereit, ins Verlagsgebäude zu kommen und zu berichten, wie genau es – nach dem Ausscheiden von [DATENBANK=1174]Waltraut Heidorn[/DATENBANK] im Herbst vergangenen Jahres – weitergeht mit dem Bad mit den vielen Möglichkeiten und der weitläufigen Grünanlage. Und das, obwohl er lieber den Schraubenzieher in der Hand hält, als im Vordergrund zu stehen, wie der Langendammer schmunzelnd betont.

Neue Vorsitzende oder Vositzender gewünscht

Für Max und seine Mitstreiter – außer ihm und Ralf Gilster sind noch Frank Löschner als Schriftführer und Ingo Schliep als Mitgliederwart sowie Mirko Borchers, Karin Beermann und Marcus Veil als Beisitzer im Vorstand – wäre super wichtig, wenn sich bei der Mitgliederversammlung im April eine neue Vorsitzende respektive ein neuer Vorsitzender fände. In erster Linie für die Kontaktpflege und für die Öffentlichkeitsarbeit. „Bei uns muss keiner alles können. Jeder hat seinen Aufgabenbereich“, so Hans-Werner Max.

Beinahe ebenso wichtig wäre aber, wenn sich Schwimmmeister Nick Rau dazu entschließen könnte, in Holtorf zu bleiben. In erster Linie wegen all der Technik, die sich hinter einem Bad dieser Größenordnung verbirgt. Die Aufsicht am Beckenrand sei nicht seine dringendste Aufgabe. Die werde auch in diesem Jahr von DLRG-Rettungsschwimmern sichergestellt.

Arbeitskräfte benötigt

Allerdings hätte der Vorstand des rund 1.000 Mitglieder zählenden Vereins auch nichts dagegen, wenn sich noch weitere sogenannte Fachangestellte für Bädertechnik meldeten, die im Holtorfer Bad arbeiten möchten. „Zum einen wäre Nick Rau entlastet, und zum anderen könnten wir in der neuen Saison wieder täglich öffnen“, so der Vize-Vorsitzende weiter.

Freuen würde sich der Vorstand außerdem, wenn sich möglichst zeitnah ein Käufer für die Eisbahn fände. Interessenten habe es bereits mehrere gegeben, gescheitert sei der Verkauf aber bisher an den Transportkosten.

Aufgebaut wird die Eisbahn definitiv nicht mehr, nach wie vor zur Verfügung stehen wird aber die Minigolf-Anlage.

Und auch sonst gibt es bereits die eine oder andere Idee zur Attraktivitätssteigerung des im Jahr 1968 eröffneten Holtorfer Bades.

Gut vorstellen könne man sich beispielsweise, das Planschbecken in eine Matschecke umzuwandeln. Auch gibt es die Überlegung, die Sitzecke im Eingangsbereich in einen Beach-Club zu verwandeln.

„Sollte sich an dieser Stelle jemand angesprochen fühlen, der sich eine bezahlte Tätigkeit in unserem Kiosk vorstellen kann, ist er herzlich aufgerufen, sich bei uns zu melden“

Ausgeweitet werden könnte auch das Angebot am Kiosk. Zu den traditionellen „Pommes rot-weiß“ könnten sich nach den Vorstellungen von Hans-Werner Max gerne auch mal eine Currywurst oder ein Schnitzel gesellen. Blechkuchen zum Kaffee oder ein belegtes Brötchen zum Frühstück würden aus seiner Sicht ebenfalls Sinn machen. „Sollte sich an dieser Stelle jemand angesprochen fühlen, der sich eine bezahlte Tätigkeit in unserem Kiosk vorstellen kann, ist er herzlich aufgerufen, sich bei uns zu melden“, so der stellvertretende Vorsitzende.

In den Augen von Hans-Werner Max würde es außerdem Sinn machen, sie Eintrittspreise geringfügig abzuändern. „Bisher zahlen Kinder 1,70 Euro und Erwachsene 3,40 Euro. Das hat zur Folge, dass wir enorm viel Kleingeld vorhalten müssen. Bei einem Preis für Kinder von 1,50 Euro und 3,50 Euro für Erwachsene wäre das nicht ganz so schlimm“, gab Max zu bedenken.

Traditioneller Frühjahrsputz geplant

In jedem Fall wieder aufgenommen werden die regelmäßigen Wartungsarbeiten. Die der im vergangenen Jahr erneuerten Chlorgasanlage ebenso wie die Überprüfung des Zehn-Meter-Turms und der Schwimmbecken.

Und natürlich wird es auch den traditionellen Frühjahrsputz wieder geben. Er findet am kommenden Sonnabend statt (siehe Extra-Hinweis auf dieser Seite) und stößt – so die Hoffnung des Vorstands – auf große Resonanz. Innerhalb wie außerhalb des Vereins.

Weiter gepflegt werden soll außerdem der Dialog mit der Bädergesellschaft um Geschäftsführer Olaf Seemeyer. Der Austausch von technischem Know-how ist dabei ebenso Thema wie die Möglichkeit, im Notfall personelle Engpässe zu überbrücken. Hüben wie drüben.

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Erstellt:
4. März 2017, 21:00 Uhr
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