27.04.2014

Netenjakob spielt, liest und singt

Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob gastiert am 10. Mai im Nienburger Kulturwerk

Nienburg. Am Sonnabend, dem 10. Mai, steht der Bestseller-Autor und Grimme-Preisträger Moritz Netenjakob um 20 Uhr wieder auf der Bühne des Nienburger Kulturwerks. Vielen Nienburgern ist er auch durch den Fortsetzungsroman in der Harke bekannt. Seit 20 Jahren schreibt Moritz Netenjakob sarkastische Texte. Jetzt präsentiert er zum ersten Mal die Highlights. Da dürfen Auszüge aus den beiden Spiegel-Top-10-Bestsellern „Macho Man“ und „Der Boss“ ebenso wenig fehlen wie seine besten Satiren für Kabarett und TV – oder auch Raritäten wie eine WG von Udo Lindenberg und Klaus Kinski, die sich zum YouTube-Hit entwickelt hat. Wenn ein Fußballreporter „Hänsel und Gretel“ erzählt und Reiner Calmund zum Kunstexperten wird, dann ist das Zwerchfellerschütterung auf höchstem Niveau. Wenn RTL sich dem Thema Antifaschismus widmet und deutsche Atheisten gemeinsam mit Türken Weihnachten feiern, wird daraus feinste Gesellschaftssatire.

Sein aktuelles Programm verspricht eine temporeiche Mischung aus Stand-Up, Sketchen, Lesung und Musik. Kann man es ein Soloprogramm nennen? Eigentlich nicht. Netenjakob steht ein grandioses Ensemble verschiedenster Rollen und Stimmen zur Verfügung.

Netenjakob hat die Comedy-Fernsehserie „Stromberg“ mitgeschrieben und dafür den renommierten Grimme-Preis erhalten. Er verfasste schon Bühnenprogramme für Cordula Stratmann, Hella von Sinnen und Bastian Pastewka und schneiderte Anke Engelke, Dirk Bach und dem Switch-Team Sketche auf den Leib. Auf der Bühne bringt er nicht nur brüllend komische Nummern, die er für die Stars der Branche geschrieben hat – er erzählt auch, was hinter den Kulissen passiert ist. Wer ihn einmal gesehen hat, weiß, dass er an diesem Abend Tränen lachen wird.

Der Vorverkauf läuft im Nienburger Kulturwerk, Mindener Landstraße, und in den Buchhandlungen „Bücherbutze“ und Leseberg, beide Lange Straße, Nienburg. Der Eintritt beträgt 17 Euro, ermäßigt 12,50 Euro.

Weitere Informationen im Nienburger Kulturwerk, Telefon (0 50 21) 9 22 58-0, E-Mail info@nienburger-kulturwerk.de oder im Internet unter www.nienburger-kulturwerk.de. DH

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Erstellt:
27. April 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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