Freude über die Fusion (von links): Jörn G. Nordenholz, Jürgen Düver, Konrad Leymann und Torsten Blietschau (von links). Foto: Volksbank Sulingen

Freude über die Fusion (von links): Jörn G. Nordenholz, Jürgen Düver, Konrad Leymann und Torsten Blietschau (von links). Foto: Volksbank Sulingen

Sulingen 18.10.2020 Von Die Harke

Neue Bank mit zwei Milliarden Bilanzsumme

Volksbanken Aller-Weser und Sulingen verschmelzen zu „Volksbank Niedersachsen-Mitte“ mit 362 Mitarbeitern

Die Vertreterversammlung der Volksbank Sulingen hat sowohl der Fusion mit dem Bauverein Sulingen rückwirkend zum 1. Januar als auch der Verschmelzung mit der Volksbank Aller-Weser zum 1. Januar 2021 zugestimmt.

„Die Zustimmung zur Fusion mit dem Bauverein Sulingen erfolgte mit 97,12 Prozent Ja-Stimmen der stimmberechtigten Vertreter und mit 97,16 Prozent der Ja-Stimmen zur Fusion mit der Volksbank Aller-Weser“, teilt die Volksbank mit. Die Mitglieder des Bauvereins sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Aller-Weser hatten bereits in den vergangenen Tagen für die jeweiligen Fusionen abgestimmt. Der Name der neuen Bank lautet „Volksbank Niedersachsen Mitte“.

Fast 200 Vertreter, Gäste und Mitarbeiter waren der Einladung zur Vertreterversammlung in der Dreifeldsporthalle in Rehden gefolgt. Vorstandsmitglied Torsten Blietschau erläuterte zunächst die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2019. Die Steigung der Bilanzsumme um 6,6 Prozent auf rund 1,178 Milliarden Euro sei mehr als zufriedenstellend.

Die Anzahl der Mitglieder erhöhte sich um 2,7 Prozent auf 20.782 Mitglieder. Die Kundeneinlagen entwickelten sich ebenfalls positiv um 3,7 Prozent auf 716 Millionen Euro und die Kundenkredite stiegen umsieben Prozent auf 809,1 Millionen Euro.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Sulingen, Konrad Leymann, präsentierte den Vorschlag über die Verwendung des Gewinnvortrages der Volksbank. Der Aufsichtsrat schlug der Vertreterversammlung eine Ausschüttung einer Dividende in Höhe von zwei Prozent vor. Die Vertreterinnen und Vertreter stimmten diesem Vorschlag einstimmig zu.

Anschließend fanden die Wahlen zum Aufsichtsrat statt. Werner Eickhoff schied nach 28 Jahren Aufsichtsratstätigkeit aus und wurde in dieser Versammlung verabschiedet. Turnusgemäß schieden auch Astrid Unger, Kirsten Rechtermann, Christian Eckstein und Klaus Naber aus, welche für eine Wiederwahl zur Verfügung standen und für eine weitere Periode in das Aufsichtsratsgremium gewählt wurden.

Im letzten Teil des Abends wurden die beiden Fusionen thematisiert: Vorstandsmitglied Jürgen Düver informierte über die geplante Fusion mit dem Bauverein Sulingen. Nachdem Dirk Abel, Wirtschaftsprüfer des Genossenschaftsverbands der Regionen, verlas das Verschmelzungsgutachten.

Nachdem die Verschmelzung zur neuen „Volksbank Niedersachsen-Mitte“ beschlosen war, sagte Vorstandsvorsitzender Jörn G. Nordenholz: „Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen. Es ist der richtige Schritt in die Zukunft.“ Nun würden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbanken in Projektarbeiten „eine zukunftssichere Volksbank in der Mitte Niedersachsens“ vorbereiten.

Die neue „Volksbank Niedersachsen-Mitte“ verfüge über insgesamt 362 Mitarbeitern, über 80.000 Kunden und eine Bilanzsumme von circa zwei Milliarden Euro. Sie blicke „mit innovativen Mitglieder-, Kunden- und Mitarbeiterkonzepten in die Zukunft“, heißt es abschließend von der Bank.

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Erstellt:
18. Oktober 2020, 18:50 Uhr
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